Mobile-SEO: Umsetzungsmöglichkeiten für Webmaster

Mobile Endgeräte sind heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nahezu alle Altersgruppen nutzen das mobile Internet – von Kindesbeinen an bis hin zu den „Silver Surfern“. Mal eben unterwegs die E-Mails abrufen, einen Blogartikel einstellen, Social Media Posts erstellen: Mit dem mobilen Internet ist gewährleistet, dass man auch unterwegs ein offenes Zeitfenster effektiv nutzen kann.

Das bedeutet vor allem für Webmaster Herausforderungen, die mit der Zeit gehen und Internetseiten an die veränderten Bedürfnisse der User anpassen müssen. Welche Möglichkeiten Webmastern zur Verfügung stehen, um sich dieser Herausforderung zu stellen, dazu mehr im Folgenden.

Websites für mobile Endgeräte optimieren

Das “Responsive Webdesign” (= Optimierung der Websites für mobile Endgeräte) ist im Alltag angekommen und sollte spätestens 2015 von allen als Norm angesehen werden. Das bedeutet konkret: Um eine positive User-Experience zu gewährleisten, sollte die Website für unterschiedliche Bildschirmformate und Geräte optimiert sein. Heutzutage nimmt es kaum ein User noch in Kauf, umständlich auf einer nicht-optimierten Seite zu zoomen und sich durch die verkleinerte Darstellung zu “kämpfen”.

Häufig entwickeln Webmaster ihre Seite im “gewohnten” Format, das heißt, für die gängigen Bildschirmgrößen von PCs und konzentrieren sich erst danach auf die Optimierung für mobile Endgeräte. Im Trend liegt jedoch der Ansatz “Mobile First”, bei dem die gewohnte Vorgehensweise umgedreht und zunächst der Erstellung der Mobile-Version Beachtung geschenkt wird. Dabei arbeitet man sich quasi von der kleinsten Layout-Version zur größten vor.

Luke Wroblewski, Autor des Buches “Mobile First”, fasst das Vorgehen folgendermaßen zusammen: “Designing for mobile first forces you to embrace these contraints to develop an eleganz mobile-appropriate solution. But the benefits go well beyond mobile. Small screen sizes force you to prioritize what really matters to your customers and business.” (“Das Entwerfen für mobile Endgeräte zwingt Sie, diese Einschränkungen zu akzeptieren und eine elegante, mobil-geeignete Lösung zu entwickeln. Aber die Vorteile gehen weit über eine mobile Version hinaus. Bei kleinen Bildschirmgrößen müssen Sie Prioritäten setzen, was das Ausschlaggebende ist zwischen Ihren Kunden und Ihrem Geschäftsmodell.“)

Der Autor zeigt ganz klar, worin der Vorteil dieses Ansatzes liegt: Man ist als Webmaster von Anfang an auf die wesentlichen Elemente fokussiert und setzt sich aktiv mit der Vereinfachung einer Seite auseinander, um die bestmögliche User-Experience zu bieten.

Gestaltung: Fokussierung auf das Wesentliche

Websites, die für mobile Endgeräte optimiert sind, überzeugen durch ein übersichtliches Design und eine klare Strukturierung. Die Bedienelemente, der Content und eventuell vorhandenes Bildmaterial müssen dabei optimal an die Displaygröße angepasst sein. Darüber hinaus gilt es, die Ladezeit der Seite so kurz wie möglich zu gestalten – schließlich hat man als User unterwegs nicht immer WLAN zur Verfügung und möchte trotzdem nicht lange warten, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Als Webmaster gilt deshalb als Grundsatz: Die Reduzierung auf das Wesentliche.

Die Bandbreite an Möglichkeiten zur Gestaltung ist groß – so gibt es beispielsweise Bildergalerien, die sich per „swipen“ (=“Fingerwischen“) am Smartphone durchblättern lassen oder die Verwendung von so genannten „Select Menüs“, die auf mobilen Endgeräten auf einer neuen Ebene angezeigt werden.

Fazit

Mit voranschreitender Integration mobiler Endgeräte in den Alltag, werden die mobile Suche und damit auch das Vorhandensein von responsiven Websites in Zukunft noch weiter in den Vordergrund rücken. Gleichzeitig steigt auch das Interesse der User an lokalen Suchanfragen („Local SEO“), wie wir in unseren vorigen Blogartikeln bereits berichtet haben. Diesen Trend müssen auch Webmaster beachten, um den veränderten Bedürfnissen der User Rechnung zu tragen. Immerhin beträgt bereits jetzt das Suchvolumen auf mobilen Endgeräten rund 12 Prozent, bei Webshops sind es sogar 19 Prozent.

Übrigens: User, die schnell relevanten Informationen finden möchten, verwenden im Rahmen der mobilen Suche häufig auch kürzere Keywords. Diese sollten bei Erstellung der Website ebenfalls in Betracht gezogen und die Seite dahingehend optimiert werden.

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