Google schraubt an der Google Search Console: Die Neuerungen

Der Konzerngigant „Google“ wartet nicht nur regelmäßig mit vielen Überraschungen im Hinblick auf Algorithmen und SEO-Rankingfaktoren auf, sondern hat auch einige nützliche und kostenlose Tools „in petto“. Dazu gehört unter anderem die so genannte „Google Search Console“.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Vorteile die Search Console grundsätzlich bietet und für wen sie relevant ist. Außerdem hat der beliebte Google-Dienst kürzlich einige Neuerungen aufgefahren, die wir Ihnen heute vorstellen.

Die Vorteile der Search Console

Mit der Google Search Console lässt sich die Präsenz des eigenen Webauftritts in den Suchmaschinenergebnissen überwachen. Auf diese Weise können Sie nachvollziehen, wie Google die Website sieht und wie sich die Darstellung optimieren lässt. Darüber hinaus können neue Inhalte, also zum Beispiel neue oder aktualisierte Unterseiten, zum Crawling hinzugefügt werden. So lässt sich gewährleisten, dass Google diese Seiten gefunden hat und auch auf die Inhalte zugreifen kann. Sollen einzelne Suchergebnisse nicht erscheinen – das ist zum Beispiel für Impressum, Haftungsausschluss und Co. sinnvoll – kann auch dies hier eingestellt werden.

Toll ist auch: Sie erfahren, wie Ihr Webauftritt für einzelne Suchanfragen rankt, welche Suchanfragen zu welchem Traffic geführt haben, ob die Website auch für Nutzer von mobilen Endgeräten gut zu erreichen ist, und vieles mehr.

Auch Spam- und Malware-Probleme lassen sich an dieser Stelle überwachen und lösen.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Für all diejenigen, die einen Webauftritt ihr Eigen nennen oder sich stellvertretend (zum Beispiel als Agentur oder Freelancer) um einen solchen kümmern, stellt die Google Search Console ein äußerst hilfreiches Instrument dar.

Kommen wir nun zu den aktuellen Neuerungen, die Google an dem beliebten Dienst vorgenommen hat.

Google Search Console: Das ist neu

Im Januar diesen Jahres, hat Google, wie zuvor bereits angekündigt, damit begonnen, ein Update des Analysetools auszurollen. Das erklärte Ziel: Sie bei der Optimierung des Webauftritts künftig noch mehr zu unterstützen. Einige Funktionen sind in der Beta-Version bereits verfügbar, allerdings noch nicht alle. Aufgrund reger Nutzer-Feedbacks nimmt Google aktuell noch einige Anpassungen und Verbesserungen vor. Wir haben die wichtigsten bekannten Neuerungen trotzdem schon einmal für Sie zusammengetragen.

Wer sich einloggt, bekommt dann erst mal das neue Design zu Gesicht, das schlicht und gut strukturiert daherkommt. Im Grunde gibt es darüber hinaus zwei wesentliche Neuerungen.

1. Die „Search Performance Reports“

Die in den so genannten „Search Performance Reports“ ersichtlichen Daten beziehen sich nun nicht mehr nur auf einen Zeitraum von 90 Tagen, sondern stehen für einen Zeitraum von 16 Monaten zur Verfügung. Das ermöglicht eine langfristige Betrachtung und Auswertung der Website-Performance.

Aber nicht nur das: Auch die Art, wie Daten gefiltert und betrachtet werden, ist neu. Jetzt lassen sich nicht nur verschiedene zeitliche Perioden übersichtlich miteinander vergleichen. Auch Vergleiche zwischen Mobile und Desktop sowie die Performance des eigenen Webauftritts nach Endgeräten ist nun ersichtlich.

Zentraler Bestandteil der Reports sind Klicks, Impressionen, CTR sowie die durchschnittlichen Positionen in den SERPs (Suchmaschinenergebnissen) anzuzeigen. Die Möglichkeit, nach Web-, Bilder- und Videosuchergebnissen zu filtern, besteht ebenfalls. Google-Suchanfragen ohne Verschlüsselung (z. B. „not provided) sind auch Bestandteil der ausführlichen Auswertung.

2. Die Indexabdeckung

Im Rahmen der Indexabdeckung, kann man sich einen guten Überblick über die Indexierung der eigenen Website verschaffen. Mögliche Fehlerquellen, welche die Indexierung von Seiten verhindern, werden hier ebenfalls angezeigt.

Toll ist auch, dass sich über der Auswertung farbige Reiter befinden, die über gültige Seiten (grün), Seiten mit Warnungen (orange), Fehlerseiten (rot) und ausgeschlossene Seiten (grau) informieren.

Die Daten lassen sich tagesgenau einsehen und können einzeln oder gesammelt im Bericht angezeigt werden. Reportings können sich auch auf unterschiedliche Datenquellen beziehen. So können zum Beispiel Daten auf Basis „aller bekannten Seiten“, „aller eingereichten Seiten“ oder aufgrund des „eingereichten Sitemap“ angezeigt werden.

Fazit

„Für den ersten Eindruck, gibt es keine zweite Chance“, wie es so schön heißt. Google hat mit seinen Neuerungen ins Schwarze getroffen.

Das neue Update eröffnet Website-Betreibern bzw. -Verantwortlichen nun die Erstellung von sehr viel detaillierteren Reportings, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Auch bei den Möglichkeiten der Indexierung einer Website – für die vorher häufig Tools von anderen Anbietern herangezogen werden mussten – profitiert man deutlich.

Übrigens: Wer die neuen Funktionen der Google Search Console schon nutzen kann, wird von Google per Email informiert.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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One Response to "Google schraubt an der Google Search Console: Die Neuerungen"

  1. Holger Theymann (Hypnotic Storytelling) says:

    Danke für den Kurzüberblick.

    Google scheint gerade 2018 wirklich zum Jahr der großen Veränderungen gekürt zu haben. AdWords und SearchConsole… mal sehen was noch so kommt.

    Ich unterstütze meine Kunden mit SEO und HypnoticStorytelling – also spannenden und hirngerechten Geschichten – ihre Kunden zu erreichen und zu berühren. Da gehört gerade die SearchConsole zum täglichen Arbeitszeug. Besonders die längere Aufbewahrung der Statistischen Daten freut mich hierbei.

    Antworten

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