{"id":1207,"date":"2017-08-19T09:15:33","date_gmt":"2017-08-19T09:15:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.backlinktest.com\/blog\/?p=1207"},"modified":"2018-11-06T08:55:11","modified_gmt":"2018-11-06T08:55:11","slug":"hohe-absprungraten-das-koennen-sie-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.backlinktest.com\/blog\/hohe-absprungraten-das-koennen-sie-tun\/","title":{"rendered":"Hohe Absprungraten? Das k\u00f6nnen Sie tun!"},"content":{"rendered":"<p>Wer aktiv eine Website oder einen Online-Shop betreibt, sei es neben- oder hauptberuflich, der wirft regelm\u00e4\u00dfig einen Blick in die Kennzahlen und Statistiken. Ob Reichweite, Klickrate, Anzahl der Conversions \u2026 Kennzahlen gibt es wie Sand am Meer und deshalb ist es umso wichtiger, die f\u00fcr die eigenen Zwecke relevantesten zu identifizieren und sie nat\u00fcrlich auch entsprechend interpretieren zu k\u00f6nnen. <!--more--><\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt auch die Absprungrate, die bei dem ein oder anderen sicherlich schon f\u00fcr die ein oder andere schlaflose Nacht gesorgt haben wird, denn: Ist die Absprungrate sehr hoch bedeutet das gleichzeitig, dass User nicht zu zahlenden Kunden werden \u2013 oder?<\/p>\n<p>Wir haben die Kennzahl \u201eAbsprungrate\u201c einmal f\u00fcr Sie unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen L\u00f6sungswege auf, um diese zu senken.<\/p>\n<h2>\u201eAbsprungrate\u201c \u2013 was hei\u00dft das eigentlich?<\/h2>\n<p>\u201eAbsprungrate\u201c (im Englischen auch als \u201eBounce Rate\u201c bezeichnet) ist ein Wert der beschreibt, wie viele User auf eine Website \/ einen Onlineshop gelangen, ohne eine weitere Aktion (zum Beispiel das Besuchen einer weiteren Unterseite) durchzuf\u00fchren.  <\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es so, dass die Absprungrate Aufschluss \u00fcber die Qualit\u00e4t einer Website gibt. Je h\u00f6her die Absprungrate, desto weniger entspricht  der Inhalt einer Seite also den Bed\u00fcrfnissen des Users. Aber: Das muss nicht in jedem Fall etwas Schlechtes bedeuten. <\/p>\n<p>Hier ein Beispiel: <em>User A sucht Informationen \u00fcber den Studiengang \u201eBWL\u201c. Er kommt auf die entsprechende Unterseite der Universit\u00e4t, die er zum Beispiel \u00fcber eine Facebook-Werbeanzeige gefunden hat. Er findet hier die Infos zum Studiengang, die er gesucht hat \u2013 Informationen zur Studiendauer, dem Studienabschluss und den Studiengeb\u00fchren &#8211; er klickt aber auf keine weitere Unterseite und verschwindet wieder, nachdem er die Infos gelesen hat. Das erh\u00f6ht also die Absprungrate, OBWOHL die Inhalte f\u00fcr den User mit hoher Wahrscheinlichkeit relevant waren und ihm weitergeholfen haben.<\/em><\/p>\n<p>Eine hohe Absprungrate ist also auf einer reinen Informationsseite nicht per se etwas Schlechtes. Doch wer will lediglich informieren, ohne etwas zu verkaufen? Das d\u00fcrfte eher die Ausnahme sein. Handelt es sich also um einen Online-Shop oder eine Website, die aktiv Ums\u00e4tze erzielen soll, stellt eine hohe Absprungrate ein Indiz f\u00fcr schlechte bzw. fehlende Einnahmen dar. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr k\u00f6nnen vielseitiger Natur sein, aber nicht immer sind sie ganz offensichtlich:<\/p>\n<h2>Grund #1: Lange Ladezeiten \/ Fehlende mobile Optimierung<\/h2>\n<p>Lange Ladezeiten und eine fehlende mobile Optimierung, sind h\u00e4ufig der Grund f\u00fcr den schnellen Absprung auf einer Seite. Schlie\u00dflich ist die Zeit in unserem Alltag knapp bemessen und \u2013 Sie kennen es sicher selbst \u2013 wenn eine Website oder ein Online-Shop zu lange laden, vergeht einem schnell das Vergn\u00fcgen und man startet die Suche erneut. Dasselbe gilt, wenn Seiten nicht f\u00fcr mobile Endger\u00e4te optimiert sind. Dann werden Inhalte un\u00fcbersichtlich und sehr klein dargestellt, das Lesen oder Aussuchen von Produkten wird langwierig und m\u00fchsam. Auch in diesem Fall werfen User schnell \u201edie Flinte ins Korn\u201c und googlen erneut.<\/p>\n<h2>Grund #2: Zu viel Werbung &#038; Signup-Zwang<\/h2>\n<p>Ein User kommt auf eine Website \u2013 und wird mit einem aufpoppenden Banner begr\u00fc\u00dft, das wom\u00f6glich auch noch Werbung enth\u00e4lt. Werbung findet sich auch auf der Startseite \u2013 und schon ist der User entnervt. Schlie\u00dflich m\u00f6chte er, in Zeiten der Informations\u00fcberflutung, nicht auch noch Werbung auf Seiten gezeigt bekommen, auf denen er sich eigentlich \u00fcber etwas informieren m\u00f6chte. <\/p>\n<p>Und noch schlimmer: Es besteht der Zwang, sich zum Beispiel f\u00fcr einen E-Mail-Newsletter anzumelden, bevor sich weitere Aktionen auf der Website durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Als Faustregel gilt also: Werbung sollte nicht das erste sein, das der User sieht, wenn er auf eine Website gelangt. Pop-Ups sollten ebenfalls auch der Vergangenheit angeh\u00f6ren \u2013 denn mittlerweile wei\u00df man, dass User damit \u201everprellt\u201c werden. Wer nicht auf Werbung verzichten m\u00f6chte oder kann, da dies nat\u00fcrlich auch eine wertvolle Einnahmequelle darstellt, sollte die Werbung diskret platzieren. Damit User mit der Werbeanzeige interagieren, ist es wichtig, dass diese zum eigenen Portfolio passt, damit sie die Interessen der User tangiert.<\/p>\n<p>Vermeiden Sie es, unn\u00f6tige Barrieren zwischen Ihnen und den Usern aufzubauen!<\/p>\n<h2>Grund #3: Irrelevante \/ veraltete Inhalte<\/h2>\n<p>Inhalte, die nicht den Bed\u00fcrfnissen der Zielgruppe entsprechen, k\u00f6nnen ebenfalls ein Grund  f\u00fcr eine hohe Absprungrate sein. Wichtig ist zu eruieren, wo die Interessen der User liegen, bevor Content verfasst wird. Wer an der Zielgruppe \u201evorbeischreibt\u201c, sorgt effektiv daf\u00fcr, dass die Seite frustriert verlassen wird. Regelm\u00e4\u00dfig eine Zielgruppenanalyse durchzuf\u00fchren, ist also keine Zeitverschwendung und durchaus sinnvoll. <\/p>\n<h2>Grund #4: Falsche Versprechen in Werbeanzeigen<\/h2>\n<p>Das zum Hintergrund. M\u00f6gliche weitere Gr\u00fcnde k\u00f6nnten unserer Ansicht nach die Folgenden sein:<\/p>\n<p>Bleiben wir bei dem Beispiel mit der Universit\u00e4t. Nehmen wir an, es wurde eine Facebook-Werbeanzeige mit dem Call2Action-Button \u201eJetzt bewerben\u201c geschaltet. Klickt man auf die Anzeige, gelangt man aber nur auf reine Informationsseiten, die das Bewerben gar nicht erm\u00f6glichen. User sind m\u00f6glicherweise entt\u00e4uscht, dass sie nicht das vorfinden was die Werbeanzeige verspricht, denn: Es finden sich auf der Landingpage grobe Infos zu den Studieninhalten etc., aber keine wichtigen Infos zum Bewerbungsprozess oder welche Unterlagen daf\u00fcr ben\u00f6tigt werden und schon gar nicht die M\u00f6glichkeit, sich direkt zu bewerben. Wenn der Nutzer nicht direkt findet, was er sucht, startet er gleich die n\u00e4chste Suche \u00fcber Google und eine hohe Absprungrate ist das Resultat.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher L\u00f6sungsvorschlag: Bei den Facebook-Werbeanzeigen den Call2Action-Button in \u201eMehr erfahren\u201c ab\u00e4ndern, die Texte der Google-Anzeigen entsprechend anpassen. So werden die Erwartungen der User erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Apropos Facebook-Werbeanzeigen: Wussten Sie, dass die Reichweite sinkt, wenn die Ziel-URL lange Ladezeiten aufweist und nicht f\u00fcr mobile Endger\u00e4te optimiert ist? Noch ein Grund mehr, um die Umsetzung von #1 in Angriff zu nehmen \u2013 schlie\u00dflich wird so in jeder Hinsicht Potenzial verschenkt.<\/p>\n<h2>Grund #5: Fehlende Konversion-M\u00f6glichkeit<\/h2>\n<p>Fehlt einer Unterseite die M\u00f6glichkeit, eine Aktion durchzuf\u00fchren, verlassen User die Seite ebenfalls unverrichteter Dinge. Diese w\u00e4re aber wichtig, um den tats\u00e4chlichen Erfolg der Anzeigen messen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher L\u00f6sungsvorschlag: Wie w\u00e4re es, wenn User die M\u00f6glichkeit h\u00e4tten, ihre Email-Adresse zu hinterlassen, damit ihr beispielsweise den Link zum Bewerbungsportal zuschickt oder zu gegebener Zeit nochmal an das Ende der nahenden Einschreibefrist erinnert wird? Oder damit in Erinnerung gerufen wird, dass ein bestimmtes Sonderangebot nur noch f\u00fcr kurze Zeit zu haben ist? Dass ein bislang nicht gekaufter Artikel im Warenkorb liegt?<\/p>\n<p>Auf diese Weise w\u00e4ren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Es gibt auf relativ einfach umsetzbarem Weg eine M\u00f6glichkeit der messbaren Konversion und zweitens lassen sich Mailadressen generieren, die f\u00fcr weitere Mailings etc. verwendet werden k\u00f6nnen. Zudem k\u00f6nnen User, die nur mobil kurz vorbeisurfen und sich aktuell von unterwegs aus sowieso nicht einschreiben k\u00f6nnen, dazu motiviert werden, die Handlung zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt durchzuf\u00fchren, weil sie erneut eine Erinnerung erhalten.<\/p>\n<p>Das Ziel sollte sein, die reinen Informationsseiten so abzu\u00e4ndern, dass der User tats\u00e4chlich etwas TUN kann. Ansonsten liest er nur kurz die Infos und verl\u00e4sst die Seite direkt wieder \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie f\u00fcr ihn relevant war oder nicht<\/p>\n<h2>Grund #6: Fehlender Service \/ fehlende Informationen<\/h2>\n<p>Vielleicht w\u00fcnschen sich die User aber auch einfach noch mehr tiefergreifende Informationen zu einem Produkt, einer Dienstleistung oder \u2013 wenn wir bei unserem Beispiel der Universit\u00e4t bleiben \u2013 zu einem bestimmten Studiengang.<\/p>\n<p>Ansetzen kann man hier, indem man einfache Kontaktm\u00f6glichkeiten schafft. Ein Kontaktformular, in welchem zum Beispiel vorgegebene Gr\u00fcnde f\u00fcr die Kontaktaufnahme gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, um den Prozess zu vereinfachen. Oder das Etablieren eines Live-Chats. Hier besteht aber eine Herausforderung, die man unbedingt bedenken sollte: Sind die personellen \/ zeitlichen Ressourcen vorhanden, um alle Anfragen zeitnah (!) zu beantworten?<\/p>\n<p>Deutlichen Mehrwert verspricht das Einbinden von Videos, um Inhalte mit mehr Tiefe darzustellen. Au\u00dferdem gibt es der Sache \u201eein Gesicht\u201c, wenn eine sympathische Person \u201eaus dem N\u00e4hk\u00e4stchen\u201c plaudert. <\/p>\n<h2>Fazit: Handeln ist angesagt!<\/h2>\n<p>Wenn die Absprungrate hoch ist, kann die Ursache daf\u00fcr sehr vielseitig sein. Wichtig ist, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern intensiv nach dem Grund zu \u201efahnden\u201c, um das Problem zu beseitigen. Zusammenfassend kann man sagen, dass h\u00e4ufig:<\/p>\n<ul>\n<li>veraltete \/ nicht-zielgruppenrelevante Inhalte,<\/li>\n<li>eine un\u00fcbersichtliche Seiten-Struktur,<\/li>\n<li>fehlende mobile Optimierung,<\/li>\n<li>lange Ladezeiten,<\/li>\n<li>falsche Versprechen in Werbeanzeigen oder<\/li>\n<li>fehlende Conversion-M\u00f6glichkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<p>urs\u00e4chlich sind. Aber nat\u00fcrlich gibt es noch viele weitere Aspekte, die in diesem Zusammenhang unter die Lupe zu nehmen sind. Alle m\u00f6glichen zu nennen, w\u00fcrde an dieser Stelle den Rahmen sprengen und nat\u00fcrlich sind die Motive f\u00fcr hohe Absprungraten von Website zu Website individuell. Ein \u201eAllheilmittel\u201c gibt es also nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer aktiv eine Website oder einen Online-Shop betreibt, sei es neben- oder hauptberuflich, der wirft regelm\u00e4\u00dfig einen Blick in die Kennzahlen und Statistiken. 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