SEO-Strategie: Google gewährt Einblicke

Der Begriff „googlen“ ist schon längst zu einem Synonym dafür geworden, etwas im Internet zu suchen. Die Marke Google hat sich fest in unseren Köpfen verankert und ist zur weltweit meistgenutzten Suchmaschine avanciert. Google macht häufig durch Algorithmus-Updates von sich reden – gibt Websitebetreibern und Webentwicklern aber auch hervorragende Instrumente an die Hand, um den eigenen Webauftritt stetig zu verbessern.

Erst kürzlich sprach ein Google Mitarbeiter, Sean O’Keefe (Google Data Scientist) in den Medien über die Grundpfeiler seiner internen SEO-Strategie – schließlich unterliegen alle Google-eigenen Seiten demselben Algorithmus und der Konzern muss ebenfalls in Suchmaschinenoptimierung investieren, damit diese Seiten gut ranken.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden, welche wertvollen Erkenntnisse Sie hieraus für den Eigengebrauch ableiten können.

Wie setzt Google selbst die Suchmaschinenoptimierung um?

Wer einen Webauftritt sein Eigen nennt tut gut daran, in den Google-Suchergebnislisten möglichst weit vorne aufzutauchen. Schließlich sorgt das für die entsprechende Sichtbarkeit im Netz und damit natürlich auch für Reichweite und Traffic auf der Seite.

Rund 200 Google-Rankingfaktoren helfen – mit Hilfe zahlreicher ausgefeilter Algorithmen – bei der Einschätzung, an welcher Position in den Suchergebnislisten eine Website, ein Onlineshop oder ein Blog auftauchen.

Ein gut rankender Webauftritt stellt langfristig also die beste Grundlage für organisches Unternehmenswachstum dar – das gilt auch für die Google-eigenen Websites.

Schauen wir uns nun also einmal genauer an, auf welche Maßnahmen sich die Google-Mitarbeiter im Alltag bei der Suchmaschinenoptimierung fokussieren.

Googles SEO: Die drei Grundpfeiler

1. Die Basis schaffen

Data Scientist Sean O’Keefe betonte wie wichtig es ist, eine gute SEO-Grundlage zu schaffen. Das gelingt am besten mit Maßnahmen deren Umsetzung wenig Zeit in Anspruch nimmt, die aber trotzdem wirkungsvoll sind – so zum Beispiel die Überarbeitung von Canonical Tags.

Was ist ein Canonical Tag?
Der Canonical Tag wird verwendet, um Websites bzw. Unterseiten mit doppelten Inhalten („sog. Duplicate Content“) entsprechend auszuzeichnen. Schließlich sind doppelte Inhalte das KO-Kriterium Nummer 1 wenn es darum geht, dass ein Webauftritt abgestraft wird.

Vereinfacht gesagt: Mit dem Einsatz des Canonical Tags schützt man seine Website wirksam vor Abstrafungen durch doppelte Inhalte. Sie helfen dabei, die rankende URL der Seite aktiv zu steuern, indem man mit Hilfe des Tages angibt, welche URL bevorzugt in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen soll.

Wie setzt man den Canonical Tag richtig ein?
Der Canonical Tag wird im Header des Quelltexts der jeweiligen Seite platziert – und zwar innerhalb eines Link-Elements mit dem Attribut rel=“canonical“ gekennzeichnet. Dabei zeigt der Link auf die URL, die im Index bevorzugt werden soll.

Wird die Seite nun von einem Google-Bot gecrawlt und findet er diesen Canonical Tag, so weiß er auf Anhieb, welche Seite den Original-Content enthält und welche Seiten im Ranking, im Hinblick auf Duplicate Content, ignoriert werden können.

Der Canonical Tag ist also ein bedeutendes Instrument der OnPage-Optimierung und sorgt dafür, dass bei der Bewertung von Inhalten keine Missgeschicke passieren. Schnelle Umsetzung, große Wirkung!

2. Veränderungen wagen

Google schraubt ständig an seinen Algorithmen, um die Suchergebnisse für die User noch relevanter zu gestalten. Als Website-Betreiber wird man also ständig auf Trab gehalten, wenn man mit den neuesten SEO-Entwicklungen Schritt halten möchte – und das ist eindeutig anzuraten, denn nur dann entfaltet sich langfristig das Potenzial der Suchmaschinenoptimierung.

Aber nicht immer sind diese Maßnahmen einfach umzusetzen, insbesondere dann nicht, wenn fachspezifisches Knowhow und Webentwicklungs-Kenntnisse gefragt sind.

Google rät: Nicht verzagen, immer neues wagen! Und am besten einen Experten ins Boot holen, der sich mit der Thematik auskennt.

3. Eine gut-optimierte Seite statt zahlreicher Landingpages

Verschiedene Landingpages zu erstellen, die genau auf die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe ausgerichtet sind, kostet Zeit und Geld. Das kann eine zielführende Strategie sein, wenn die potenziellen Interessenten sich stark in ihren Eigenschaften unterscheiden, bzw. spezielle Produkte und Dienstleistungen auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind.

Data Scientist O’Keefe rät allerdings grundsätzlich dazu, die Anzahl der Landingpages so gering wie möglich zu halten, um

  1. die Gefahr des Duplicate Contents zu minimieren und
  2. um User und Suchmaschinen nicht zu verwirren.

Er nennt in diesem Zuge auch ein Google-internes Beispiel:

Die Seite „Google for Retail“ wurde von sechs Seiten zu einer zusammengeführt. Anschließend erhöhte sich nicht nur die Click-Through-Rate, kurz CTR (= eine Kennzahl, welche die Anzahl der Klicks auf Werbebanner im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt), sondern der Traffic stieg auch um rund 65 % an.

Sein Fazit diesbezüglich lautet also, dass man stets eine ganzheitliche SEO-Strategie im Hinterkopf haben sollte anstatt einzelne Seiten zu pushen.

Fazit: Auch Google lernt noch dazu!

Die Einblicke in die Google-interne SEO-Strategie zeigen deutlich, dass auch Google jeden Tag vor neuen Herausforderungen steht, was das Ranking der eigenen Seiten angeht.

Das dürfte doch ein deutlicher Motivationsschub für alle Website-Betreiber sein, die täglich vor den gleichen Herausforderungen stehen.

Die Ausführungen von O’Keefe verdeutlichen, dass es manchmal auch einfach die „kleinen Dinge“ sind, welche die eigene SEO-Strategie schnell voranbringen und sichtbare Effekte liefern. Wie zum Beispiel die Zusammenfassung von mehreren Unterseiten zu einer Seite.

Wir raten Ihnen: Bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was die Rankingfaktoren und die Google-Algorithmus-Updates angeht – und setzen Sie Neues direkt um. So verpassen Sie nicht den Anschluss und können langfristig von den positiven Auswirkungen der Suchmaschinenoptimierung profitieren.

Hier finden Sie übrigens den Original-Blogbeitrag von O’Keene.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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One Response to "SEO-Strategie: Google gewährt Einblicke"

  1. BOYMAK boymak says:

    Google rät: Nicht verzagen, immer neues wagen! Und am besten einen Experten ins Boot holen, der sich mit der Thematik auskennt.

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