Guter Vorsatz für 2019: Von SEO-Tricks verabschieden

Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu und das Jahr neigt sich so langsam dem Ende. Genau die richtige Zeit also, um das Jahr einmal Revue passieren zu lassen – und zwar auch im Hinblick auf die getroffenen SEO-Maßnahmen. Wir zeigen Ihnen heute, von welchen Maßnahmen Sie sich 2019 getrost verabschieden können (und auch sollen & müssen!), denn: Einige SEO-Gerüchte haben sich auch in 2018 wirklich hartnäckig gehalten.

1. Die „Keyword-Bombe“

Ohne Frage: Schlagwörter, also Keywords, sind immer noch ein wichtiger Faktor, damit der einzigartige und hochwertige Content, den man als Website-Betreiber regelmäßig verfasst, von der Suchmaschine Google gut verwertet werden können.

Schließlich sind Keywords immer noch ein wesentlicher Rankingfaktor. Doch Vorsicht: Wer voll und ganz damit beschäftigt ist, Texte mit Schlagworten und Suchphrasen („Long Tail Keywords“) vollzustopfen, wird davon langfristig nicht profitieren, denn solche Texte wirken schnell unnatürlich und machen meist nicht durch hochqualitativen Mehrwert von sich reden.

Eine beliebte „Taktik“ scheint es auch im Jahr 2018 immer noch zu sein, Keywords in Bereichen einer Website zu verstecken, die der Besucher nicht auf den ersten Blick sieht – zum Beispiel „versteckt“ im Footer. Dieser vermeintliche Trick 17 bewirkt aber lediglich das Gegenteil, denn die Suchmaschine Google erkennt das als Missbrauch an und wird die Seite über kurz oder lang im Ranking entsprechend fallen lassen.

Wir empfehlen: Beim Schreiben nicht in Schlagworten, sondern in ganzen Themenwelten denken. So werden nicht nur auf natürliche Weise Keywords abgebildet, die miteinander in Verbindung stehen, sondern der User erhält beim Lesen des Contents auch einen Überblick über das Thema in seiner vollen Breite und Tiefe und damit echten Mehrwert.

Doch wie findet man eigentlich „die richtigen“ Keywords? Fakt ist: Google bietet ein hauseigenes Instrument, mit dem der ein oder andere von Ihnen sicherlich bereits Bekanntschaft gemacht hat: Das Keyword-Tool. Dieses ist hervorragend geeignet, um sich einen ersten Überblick über die Häufigkeit bestimmter Suchanfragen und entsprechende demographische Gegebenheiten zu verschaffen. Doch sich einzig und allein hierauf zu verlassen, ist nicht zielführend.

Denken Sie sich in Ihre Zielgruppe hinein. Wo liegen die Interessen und Bedürfnisse? Welche Suchintentionen möchte die Zielgruppe befriedigt haben? Welche Inhalte können Sie konkret bieten, um diese Kriterien zu erfüllen? Diese Fragen sollten im Zeitablauf immer wieder gestellt und neu geprüft werden, um den Content daran auszurichten und nicht an der Zielgruppe „vorbei zu schreiben“.

2. Keine mobile Website

Die Mehrheit aller User ist auf mobilen Endgeräten im Netz unterwegs. So lassen sich mal schnell auf der Couch, in Bus und Bahn oder im Café verfügbare Zeitfenster nutzen, um sich zu informieren, online zu shoppen oder E-Mails zu beantworten.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass ein Webauftritt für diese Zwecke optimiert wird. Ist das nicht der Fall, wird der User die Seite schnell wieder verlassen, denn eine unübersichtliche und zu kleine Darstellung sind einfach unbequem beim Surfen.

Leider haben wir 2018 immer wieder beobachten können, dass einige Seiten noch nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. Verabschieden Sie sich also für das neue Jahr von ihrer „nicht-optimierten“ Website.

Der gute Vorsatz für 2019 sollte lauten: Usern noch mehr Komfort bieten, was das Surfen von Smartphone und Co angeht. Hiermit tun Sie sich auch für das Weihnachtsgeschäft 2019 etwas Gutes, denn erwiesenermaßen kaufen User Weihnachtsgeschenke immer häufiger online. Und das am liebsten auf Seiten, die dies komfortabel ermöglichen.

Wichtig ist auch zu wissen: Die mobile Optimierung wird auch 2019 weiterhin einen wesentlichen Google-Rankingfaktor darstellen und hat damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Ranking der eigenen Seite!

Wie die mobile Optimierung am besten in Angriff genommen werden kann, darüber haben wir in einem unserer vorigen Blogartikel bereits berichtet.

3. Je mehr Backlinks desto besser – oder?

Google schraubt immer wieder an seinen Algorithmen. Im Laufe der Zeit haben so Backlinks in der Vergangenheit immer mehr als Rankingfaktor an Bedeutung gewonnen.
Das funktioniert, vereinfacht gesagt, folgendermaßen: Gelangen Besucher durch unterschiedliche Quellen – also verschiedene Backlinks – auf die eigene Website, honoriert Google dies und spricht ihr eine entsprechende Relevanz zu.

Man könnte es fast als Hysterie beschreiben, was da unter Website-Betreibern in den vergangenen Jahren ausgebrochen ist – und was an „dubiosen“ Methoden aufkam, um die Anzahl der Backlinks schnellstmöglich zu erhöhen.

Vom Linkkauf in suspekten Portalen, bis hin zum exzessiven Linktausch, schöpften Website-Betreiber alle verfügbaren Möglichkeiten aus – und auch 2018 war das sicherlich wieder ein Thema, denn: Der Mythos „Je mehr Backlinks vorhanden sind, desto besser wirkt sich dies auf das Suchmaschinen-Ranking aus“ kursiert immer noch beharrlich.

Wie wir auch schon in vorigen Blogartikeln gezeigt haben, wirkt es sich nicht positiv auf das Ranking der Seite aus, wenn man Backlinks „hortet“.

Vielmehr ist es von Bedeutung, dass …

  1. die Backlinks qualitativ hochwertig sind,
  2. von Websites mit thematisch relevanten Inhalten stammen und
  3. dass das Linkwachstum organisch erfolgt.

Die Qualität der linkgebenden Seiten zu beurteilen und das Setzen eines Backlinks zu erreichen, ist eine Aufgabe, die nicht nur Zeit, sondern auch ein entsprechend planvolles Vorgehen und eine Strategie erfordert – darüber haben wir bereits in unserem Artikel zum Check der Backlinks berichtet.

Für das Jahr 2019 sollten Sie sich also unbedingt von dubiosen Methoden verabschieden, bereits gesetzte und thematisch sowie qualitativ unpassende Links entfernen und dann mit entsprechender Strategie ins neue Jahr starten.

Fazit

Das Ergreifen von SEO-Maßnahmen hat einen wichtigen Stellenwert im Onlinemarketing, denn so kann man als Websitebetreiber ganz gezielt dafür sorgen, dass die eigene Seite im Google-Ranking möglichst weit vorne auftaucht – und damit entsprechende Sichtbarkeit bei der Zielgruppe erlangt. Das zieht dann im besten Fall nicht nur mehr Traffic, sondern im Endeffekt auch einen höheren Umsatz nach sich.

Fakt ist: Das Thema Suchmaschinenoptimierung wird auch 2019 nicht an Bedeutung verlieren. Ganz im Gegenteil, auch in der Zukunft wird Google wieder an seinen Algorithmen schrauben, um die Suchergebnisse noch besser auf die Bedürfnisse der User anzupassen. Wer dann bereits eine fundierte SEO-Grundlage geschaffen hat, kann darauf langfristig aufbauen und gerät nicht ins „Hintertreffen“.

Verabschieden Sie sich für 2019 also von unseriösen Maßnahmen und machen Sie stattdessen einen Plan, wie Ihr SEO in Zukunft aussehen kann. Denn es gewinnt immer mehr an Bedeutung und wer keine durchdachte, langfristige Strategie für die eigene Positionierung in den Suchergebnissen hat, verschenkt wertvolles Potenzial.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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2 Responses to "Guter Vorsatz für 2019: Von SEO-Tricks verabschieden"

  1. SEO-Follower says:

    Vielen Dank für den Beitrag! Das ist eine sehr gute Zusammenstellung – insbesondere der Punkt mit dem Linkbuilding. Viele Backlinks bedeuten nicht gleich, dass es gut ist – eher im Gegenteil. Hochwertige Backlinks aber dafür an der Stück weniger sind viel wirksamer! Auch die SEO-Texte auf den Websiten sollten natürlich klingen und Mehrwert bieten. Weiter so!

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