Eine neue Website sichtbar machen: Die Google-Empfehlungen

Es ist geschafft – die neue Website strahlt als optisches Highlight vom Bildschirm und scheint nach vielen Stunden Arbeit und Nachtschichten endlich bereit, auf die potenzielle Kundschaft „losgelassen“ zu werden. Und dann stellt man auf einmal enttäuscht fest: Es tut sich rein gar nichts.

An was kann es liegen, dass die neue Website, in die so viel Zeit und Geld investiert wurde, einfach keine Besucher anlockt?

Die Antwort liegt auf der Hand: Noch weiß keiner, dass diese Website existiert – in den Google Suchergebnissen ist sie schlicht und ergreifend noch nicht auffindbar. Was viele gerne mal vergessen: Es braucht Geduld, regelmäßiges Zutun im Bereich Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung, Knowhow, Zeit und im besten Fall auch noch monetären Einsatz, um die eigene Webpräsenz sichtbar werden zu lassen.

Insbesondere hochwertige Backlinks sind zum Start einer Website nicht zu unterschätzen damit Google diese wahrnehmen kann, so kürzlich Konzern-Mitarbeiter John Müller. Sobald die Suchmaschine gelernt hat, wie eine Website einzuordnen ist, kann sie organisch wachsen.

Damit der Start gelingt, hat Google einige Empfehlungen für Websitebetreiber, die wir im Folgenden für Sie zusammengefasst haben.

Neue Website – Aber keine findet sie?!

Neue Websites haben es nicht leicht, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die ihnen gebührt. Und damit steckt man in einer Art kleinen Teufelskreis fest, denn: Wenn die Website nur wenig Traffic aufweisen kann, dann werden im Umkehrschluss auch wenig organische (= natürliche / unbezahlte) Links gesetzt, was wiederum die Suchmaschinenoptimierung nicht vorwärtsbringt.

Es gibt jedoch ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann, um die Sichtbarkeit der eigenen Website kurzfristig zu erhöhen, bis die langfristigen Onlinemarketing- und SEO-Maßnahmen ihre Wirkung zeigen.

Dazu gehören die folgenden Schritte:

1. Mit Google Ads die Sichtbarkeit erhöhen

Google Werbeanzeigen, kurz Google Ads, sind eine ganz hervorragende Maßnahme, um vorübergehend die Sichtbarkeit eines Webauftritts in den Suchmaschinenergebnissen zu gewährleisten.

Und das funktioniert folgendermaßen:
Ein User gibt bei Google eine Suchanfrage ein. Hat man eine Werbeanzeige für eines der gesuchten Keywords erstellt, wird diese dem User ausgeliefert. Sie erscheint dann über den organischen Suchergebnissen, im Positionswechsel mit den Werbeanzeigen der Wettbewerber.

Der Suchende klickt auf die Anzeige und landet damit auf der werbetreibenden Website bzw. der entsprechenden Landingpage. Ein gängiges Abrechnungsmodell ist „Cost per Click“, das heißt, der Werbetreibende zahlt pro Klick auf die Ad einen bestimmten Klickpreis.

Bezahlte Werbeanzeigen haben einen entscheidenden Vorteil: Wer Budget hat und möglichst schnell Kunden generieren will, für den sind Ads das Mittel der Wahl. Neben Google Ads bieten sich hierfür übrigens auch die sozialen Netzwerke mit ihren zahlreichen detaillierten Targeting-Möglichkeiten an. Je mehr Besucher auf die Website gelangen, desto höher sind die Chancen auf organische Verlinkungen.

2. Mit Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit Aufmerksamkeit erlangen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen bei Google-Mitarbeiter John Müller ebenfalls hoch im Kurs, wenn es darum geht, das Bekanntwerden der eigenen Website voranzutreiben.

Er ist überzeugt: Auf die lokale Presse zugehen und sie darum zu bitten über das eigene Unternehmen zu berichten, das motiviert die Menschen zum Besuch einer Website. Das funktioniert aber nur, wenn die Inhalte auch überzeugend sind – sowohl im Pressebericht als auch auf der Website.

Lokale Pressearbeit ist vor allem dann geeignet, wenn man ein lokales Ladengeschäft mit entsprechender Website betreibt und die Bekanntheit von beidem pushen möchte.

Zur lokalen Positionierung gehört, neben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, auch die Möglichkeiten der lokalen Suchmaschinenoptimierung zu nutzen.

Das Ziel der lokalen Suchmaschinenoptimierung besteht darin, dem Unternehmen lokal an Sichtbarkeit zu verleihen. Das gelingt, indem man über Google My Business ein entsprechendes Unternehmensprofil anlegt, welches mit den wichtigsten Adress- und Kontaktinformationen prominent in den Google-Suchergebnissen dargestellt wird. Die lokale Suchmaschinenoptimierung lässt sich ohne technische Vorkenntnisse und mit wenig Zeitaufwand umsetzen.

3. Content, Content, Content

Content ist und bleibt ein wichtiger Google-Rankingfaktor. Damit der Content bei den Usern gut gefunden wird, ist einerseits die Suchmaschinenoptimierung der Inhalte von Bedeutung, andererseits aber auch die Qualität und Art der Inhalte immens wichtig.

Nicht nur für die Suchmaschine sind mehrwerthaltige Artikel ein Relevanzkriterium, auch für andere Websitebetreiber. Entdecken diese wertvollen Inhalte, werden Sie von ihrer eigenen Seite hierauf verlinken oder gegebenenfalls um einen Gastartikel, mit zugehöriger Verlinkung, bitten. Und das verleiht dem organischen Linkaufbau auf natürliche Weise auftrieb, denn: Hochwertige Links von thematisch verwandten Websites sind ein „Must-Have“, wenn es um den erfolgreichen Backlinkaufbau geht.

Fazit

Wer eine Website erstellt, sollte im Anschluss nicht einfach davon ausgehen, dass diese automatisch gefunden werden wird.

Die Aufmerksamkeit der User stellt den ersten wichtigen Schritt dar, um den organischen Linkaufbau – den Google Mitarbeiter John Müller, gerade zum Start einer Website, als besonders wichtig einordnet – voranzutreiben.

Die Sichtbarkeit der Website lässt sich einerseits durch Google Ads schnell erhöhen, andererseits durch hochwertigen Content und Pressearbeit – und wenn die Seite im Netz sichtbar wird, kommen organische Verlinkungen von ganz alleine. Im zweiten Schritt sind dann natürlich alle anderen Google-Rankingfaktoren zu beachten, damit die Sichtbarkeit in den Google-Suchmaschinenergebnissen langfristig auf natürliche Weise erfolgen kann – und hierfür ist regelmäßiges und aktives Zutun erforderlich.

Aber Augen auf: Maßnahmen, die schnellen Erfolg versprechen, sind nicht immer erstrebenswert. So widerspricht es den Google-Richtlinien und auch dem Urheberrecht, Content einer anderen Seite einfach auf der eigenen zu duplizieren. Genauso sind diverse Linkaufbau-Pakete und Methoden, die kurzfristig den schnellen Erfolg versprechen, kritisch zu beurteilen – der Markt ist voll von schwarzen Schafen, die genau das anbieten.

Wer sich entsprechend der Google-Richtlinien verhält, wird nichts zu befürchten haben – braucht aber unter Umständen einen langen Atem, um auf organische Weise an sein Ziel zu kommen. Google Ads und Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel bei Facebook und Instagram, sind ein hervorragendes Mittel, um die Zeit bis zur guten organischen Sichtbarkeit zu überbrücken.

backlinktest.com (Maik)

Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)

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