Ein erfolgreiches Backlinkprofil aufbauen – So funktioniert’s!

Die Bedeutung der verschiedenen Google-Rankingfaktoren scheint, im Rahmen von Algorithmus-Updates, immer mal wieder Schwankungen unterworfen. Manche Faktoren nehmen an Relevanz zu, während andere weniger gewichtet werden. Ein Faktor ist im Laufe der vergangenen Jahre aber konstant wichtig geblieben: Das Vorhandensein eines soliden Backlinkportfolios.

Wie viele und welche thematisch verwandten Websites auf den eigenen Internetauftritt verlinken, stellt für Google schon lange einen wesentlichen Fingerzeig dafür dar, wie die Qualität einer Website und des darauf befindlichen Contents einzustufen ist.

Wir zeigen im Folgenden, wie ein erfolgreiches Backlinkportfolio Schritt für Schritt aufgebaut wird und wie man Traffic-bringende und hoch qualitative Websites dazu bringt, auf die eigene zu verlinken.

Schritt 1: Das eigene Linkportfolio überprüfen

Der Backlinkaufbau ist eine Disziplin, die neben grundlegendem SEO-Knowhow einen langen Atem und regelmäßiges Zutun erfordert. Bevor man damit beginnt, in diese Tätigkeit Zeit zu investieren, lohnt es sich, das bestehende Linkportfolio einmal auf Herz und Nieren zu überprüfen. Welche Websites verlinken auf die eigene? Passen diese thematisch zu meinen Inhalten? Stammen die Verlinkungen von hochwertigen Websites?

Antworten auf diese Fragen liefern diverse kostenlose Tools, wie zum Beispiel unser Backlinkchecker. Hier wird die zu überprüfende Domain eingetragen und auf „go!“ geklickt, um sich das eigene Linkportfolio auf einen Blick ausliefern zu lassen.

Übrigens: Das Tool lässt sich auch hervorragend nutzen, um die künftigen Erfolge der eigenen Linkaufbau-Aktivitäten zu messen.

Schritt 2: Passende Websites für den Linkaufbau finden

Nach dem Check des Linkportfolios besteht der nächste Schritt darin, hochwertige Website zu finden, von denen man eine Verlinkung erhalten möchte. Ein guter Indikator sind in diesem Zuge die Backlinks der Wettbewerber.

Auch hierfür lässt sich unser Backlinkchecker optimal einsetzen.

Ein Ansatz besteht darin herauszufinden, welche Art von Content der Wettbewerber erstellt – und gegebenenfalls Lücken ausfindig zu machen, die der eigene Content abdecken könnte. Wer den Content des Wettbewerbers relevant genug findet, um darauf zu verlinken, könnte dann auch auf das eigene Angebot „anspringen“.

Damit die Wahl auf eine gute „Linkquelle“ fällt, gilt es den folgenden Aspekten bei der Beachtung zu schenken:

1. Die thematische Relevanz

Passt die Seite thematisch zum eigenen Content? Wirkt ein Link von dort auf die eigene Website und bietet eine Verlinkung dem User entsprechenden Mehrwert?

2. Der Einfluss einer linkgebenden Website

Verfügt die potenziell linkgebende Seite über regelmäßig erstellten und hochwertigen Content? Zeigt sie „Expertise“? Wie gut rankt die Seite in den Google-Suchmaschinenergebnissen, stellt sie eine „Autorität“ dar? Diese Fragen sollten im Fokus stehen, wenn es darum geht, die Autorität einer Website einzuschätzen.

3. Lokalität beachten

Wer ein lokales Business im Ranking pushen möchte, sollte darauf achten, Links von ortsansässigen „Größen“ zu erhalten – schließlich bringt es dem User keinen Mehrwert, wenn ein Berliner Foodblogger auf einen Feinkostladen in südwestlich-gelegenen Kaiserslautern hinweist.

Schritt 3: Den gewünschten Linkpartner kontaktieren

Im nächsten Schritt geht es nun darum, eine Strategie auszuarbeiten, wie von der gewünschten Seite ein Link zur eigenen Seite gesetzt wird.

Hierfür bietet es sich an, eine Excel-Tabelle mit den „Wunschdomains“ anzulegen und in einer weiteren Spalte zu formulieren, warum die Website einen Link setzen sollte. So entsteht nicht nur eine Liste, die für die spätere Kontrolle wichtig ist, ob tatsächlich das Setzen eines Links stattgefunden hat, sondern auch ein guter Überblick welche thematischen Felder bereits abgedeckt sind.

Im nächsten Schritt geht es darum, das Anschreiben entsprechend zu formulieren. Mit den Gründen, warum ein thematischer Bezug gegeben wird und natürlich was im Gegenzug für ein Angebot erfolgt – zum Beispiel das Erstellen eines Gastartikels zu einem speziellen Thema, ein schriftliches Interview zur Veröffentlichung, etc.

Wichtig ist ein freundlicher Ton („der Ton macht die Musik“) und dass der Empfänger das Gefühl bekommt, dass er nicht ein „Standardschreiben“ erhält, dass auch an eine Vielzahl anderer Websitebetreiber geschickt wurde.

Wer vom Gegenüber keine Rückmeldung bekommt, kann nochmal freundlich nachhaken oder gegebenenfalls attraktivere Alternativen anbieten.

Schritt 4: Die Zusammenarbeit ausgestalten

Kommt die „Kooperation“ mit einer anderen Website zu Stande ist unbedingt darauf zu achten, dass die gesetzten Links nicht mit dem „NoFollow“-Attribut gekennzeichnet sind, damit sie von Google entsprechend erkannt und honoriert werden.

Übrigens: Google hat vor einiger Zeit die neuen Linkattribute „Sponsored“ (dt. „bezahlt“) und „UGC“ (User Generated Content, dt.: von Nutzern erstellter Content) ins Leben gerufen.

Das Attribut rel=‘sponsored‘ findet immer dann Einsatz, wenn für einen Link Gegenleistungen geflossen sind (z. B. in monetärer Form). Das Attribut rel=‘ugc‘ wird eingesetzt, wenn User Links gesetzt haben, zum Beispiel unter Blogartikeln.

Darüber hinaus spielt der Anchor-Text (dt. „Ankertext“) eine wichtige Rolle, denn dieser ist der sichtbare Text, der beim Mouseover über dem Link erscheint. Dieser Text sollte wenn möglich die wichtigsten Keywords enthalten und so geschrieben sein, dass Google den Inhalt versteht und den Backlink besser einordnen kann.

Unser Tipp: Am besten kommen bei den Usern Verlinkungen innerhalb eines Fließtextes an, die auf eine thematisch passende Website verweisen und den gelesenen Content dort vertiefen. Am besten wird der Link bereits in der ersten Hälfte des Textes gesetzt – nur für den Fall, dass der Artikel nicht bis zum Ende gelesen wird.

Schritt 5: Die Zusammenarbeit langfristig pflegen

Wer bereits bei themenrelevanten Websites durch Gastartikel oder eine andere Form der Zusammenarbeit einen „Fuß in der Tür“ hat, sollte diese Beziehungen pfleglich behandeln, denn: Sie bieten immer mal wieder den Anlass für weitere Kooperationen. Wer regelmäßig in Kontakt bleibt und weitere Gastartikel oder ein Update der bisherigen anbietet, schafft eine vertrauensvolle Basis für eine langjährige Zusammenarbeit.
Es müssen nicht immer Blogartikel sein – auch Videos und Infografiken für die sozialen Netzwerke sind ein großartiger „Aufhänger“, um mehr Traffic von einer anderen Zielgruppe zu erhalten.

Fazit

Im Hinblick auf die SEO-Optimierung ist das Prüfen der Backlinks ein sehr wertvolles Instrument – und zwar nicht nur für die Analyse der eigenen Linkstruktur, sondern auch um herauszufinden, welche Art von Links erfolgreiche Wettbewerberseiten aufweisen.

Wer diese Überprüfung regelmäßig vollzieht und sich darüber hinaus noch darum kümmert, Links von hochwertigen und thematisch verwandten Websites zu erhalten, wird langfristig über ein optimales Linkportfolio verfügen – und das honoriert Google, im Zusammenspiel mit der Beachtung aller weiteren Rankingfaktoren – mit einer guten Positionierung in den Suchergebnissen.

backlinktest.com (Maik)

Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)

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