9 häufigste Fehler, die die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen

Egal, ob eine neue Website oder ob Sie Ihre vorhandene Website neu aufsetzen oder umgestalten wollen – es macht unglaublich viel Arbeit, kostet Zeit und Geld. Die Investition sollte sich dann aber auch lohnen, und zwar in Form von Conversions. Die Besucher Ihrer Webseite sollen hier eine Aktion tätigen, etwa einen Newsletter bestellen, etwas downloaden oder ganz einfach eine Dienstleistung oder ein Produkt kaufen. Daran sollte man schon beim Bau der Website denken und Fehler vermeiden. Unsere Liste fasst die 9 häufigsten Fehler, die die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen können, zusammen.

Faktoren, die die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen

Viel Traffic auf eine Webseite zu bekommen, ist mit einer guten Suchmaschinenoptimierung und gezieltem Marketing wie Suchmaschinenwerbung, Affiliate-Marketing oder Facebook-Marketing gar nicht ganz so schwer. Doch die Menschen, die nun Ihre Seite besuchen, sollen sich nicht nur umschauen, denn Sie als Unternehmer brauchen Empfehlungen, neue Kunden und Umsatz. Die Webseitenbesucher sollen also eine Conversion bringen. Registrierungen, Anmeldungen, Downloads, andere Handlungen, die die Besucher ausführen sollen, sowie Käufe kommen nicht zustande, wenn Sie einige unserer Conversion-Killer auf Ihrer Webseite haben. Neben technischen Fehlern, sind diese Killer vor allem im Content und in der Kommunikation sowie Interaktion mit dem potentiellen Kunden auf der Webseite zu finden.

1. Fehlendes Konzept und Ziel

Ganz klar der schlimmste Fehler, den Sie nicht nur bei der Conversion-Generierung machen, sondern grundsätzlich beim Scheitern oder Nichterreichen von Zielen eine wesentliche Rolle spielt ist, dass Sie gar kein Ziel definiert haben – und schon gar nicht den Weg dorthin. Eine fehlende Strategie, ein unzureichendes Konzept zur Erreichung der Ziele und die fehlende Konkretisierung messbarer Unterziele sind der Oberbau, aus dem sich viele unserer hier aufgelisteten Conversion-Killer erst ergeben. Sind Zweck der Website, Zielgruppe und messbare, kleine Ziele definiert, lassen sich auch die weiteren Fehler, die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen, einfacher vermeiden.

2. Zu lange Ladezeiten

Direkten Einfluss auf die Conversion einer Website hat die Performance. Lange Ladezeiten sind der Killer schlechthin. Zu langsame Server, zu große Datenmengen – die Gründe können unterschiedlich sein. Eines aber ist klar: Dieses Problem müssen Sie mit höchster Priorität angehen.

3. Überladenes Design

Je nachdem, ob Sie mit Ihrer Website kommunizieren, informieren oder verkaufen wollen, sollten Sie sich von Anfang an für ein klares Design entscheiden, welches Ihre Ziele auch unterstützt. Schnell verlieren sich Grafiker und Entwickler in Spielereien und überfrachten die Website unnötig. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe. Was erwarten diese? Wie technikaffin sind Ihre Besucher? Wie präsentieren Sie am besten Ihre Leistungen und Produkte?

4. Zu viele technische Fehler

Fehler (Bugs) in Online-Shops und anderen Internetpräsenzen schrecken die Besucher nicht nur ab, sondern verhindern manches Mal auch genau das, was diese eigentlich tun sollen. Nicht korrekt dargestellte Buttons, nicht angezeigte Bilder, nicht funktionierende Eingabefelder und Formulare – all dies führt zu einer negativen Wahrnehmung Ihrer Website und schmälert das Vertrauen der Besucher. Testen, testen, testen, und zwar nicht nur vor der Online-Stellung der Website, sondern immer wieder auch im laufenden Betrieb ist daher unerlässlich!

5. Schlechte Bedienbarkeit

Ihre Besucher haben zumeist ein klares Ziel, weswegen Sie auf Ihrer Website gelandet sind. Machen Sie Ihnen den Weg nicht unnötig schwer. Schlechte Bedienbarkeit ist nämlich ein weiterer dieser Fehler, die die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen. Menschen haben Routinen entwickelt, wenn Sie im Internet unterwegs sind. Es haben sich Standards herausgebildete, wie den Warenkorb in einem Online-Shop immer oben rechts zu positionieren. Bedenken Sie schon beim Grunddesign der Website, dass sich die Menschen auf dieser auch zurechtfinden müssen. Vermeiden Sie völlig einzigartige Positionierungen, setzen Sie besser auf Erprobtes, auch bei den Möglichkeiten der Interaktion. Schlecht strukturierte Menüs, fehlende oder schlecht zu bedienende Kontaktaufnahmemöglichkeiten hindern die Besucher daran, die geplante Aktion durchzuführen und Sie bekommen Ihre Conversion nicht.

6. Zu viele Bilder, kein Text oder andersherum

Bilder sagen mehr als tausend Worte, sagt man. Doch ist das wirklich immer so? Würden Sie ein Produkt, vielleicht ein technisches, kaufen, welches Ihnen nur durch ein schönes Bild präsentiert wird? Wahrscheinlich nicht. Andersherum ist es aber genauso. Ohne ein Bild würden Sie wohl auch nicht auf den Bestellen-Button klicken. Es ist also notwendig, eine ausgewogene Balance zwischen Bildern und Texten auf der Website zu haben. Mauern von Text schrecken ab, genauso wie eine bunte Bildersammlung ohne weitere Informationen und Erklärungen. Menschen brauchen diese Erklärungen, sonst verlieren sie sich in der Webseite und wissen am Ende nicht, was sie machen sollen. Helfen Sie Ihnen mit einer guten Struktur, ansprechenden Bildern und Videos, beschrifteten Buttons und Texten mit Mehrwert!

7. Fehlende Informationen

Gut, es müssen also Texte her. Doch es geht nicht nur allein um das geschriebene Wort. Die Texte müssen auch Informationen liefern, den Besuchern einen Mehrwert bieten. Neben Produktbeschreibungen und Kategorietexten ist es in einem Onlineshop zum Beispiel äußerst nützlich, auch noch Ratgeberseiten mit tiefergehenden Fragen, Anwendungsbeispielen und Tipps anzubieten. Aber auch auf anderen Unterseiten Ihrer Webpräsenz geht es immer um Informativen und hochwertigen Inhalt. Kommunizieren Sie klar mit Ihren Besuchern, sagen Sie Ihnen, was die Webseite und Ihre Leistungen ausmacht, besonders macht. Verfallen Sie nicht in allgemeine Klauseln, sondern stellen Sie sich und Ihre Leistungen ins beste Licht – seien Sie der Experte in Ihrem Gebiet!

8. Mangelndes Vertrauen

Damit die Besucher Ihrer Internetpräsenz eine erwünschte Handlung ausführen, also eine Conversion erzeugen, müssen Sie Ihnen vertrauen. Fehlt jenes, beeinflusst dies auch die Conversion negativ. Befriedigen Sie das hohe Sicherheitsbedürfnis der Menschen mit vertrauensbildenden Elementen. Anerkannte Gütesiegel, Kundenmeinungen, Bewertungen, Referenzen, Testimonials und nicht zuletzt Ihre Inhalte als Experte Ihres Fachs dürfen auf einer Webseite nicht fehlen. Achten Sie auch darauf, veraltete Siegel zu eliminieren. Steht ganz oben eine Kundenmeinung von vor zehn Jahren, trägt das nicht zur Vertrauensbildung bei. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Gütesiegel darauf, dass diese auch passen. Ein Bio-Siegel macht sich vielleicht in einem Genussmittel-Shop sehr gut, bei einer Agentur für Online-Marketing vielleicht dann wohl eher nicht.

9. Fehlende Handlungsaufforderungen

Zum Schluss wollen wir noch den neunten Conversion-Killer vorstellen. Es handelt sich um die Call To Actions, die fehlen. Hat man all unsere aufgelisteten Fehler bei sich ausgemerzt, müsste es doch nun eigentlich laufen, oder nicht? Leider ist dem nicht ganz so. Sicherlich gibt es viele Menschen, die auch ohne direkte Aufforderung genau das machen, was sie machen sollen – etwas bei Ihnen kaufen, downloaden oder sich registrieren. Der Großteil aber wartet nur darauf, dass man sie genau dorthin führt. Nicht unbedingt soft und unauffällig, sondern mit Nachdruck und sehr deutlich sollten Sie mit auffälligen Buttons (Achtung, nicht zu auffällig, siehe Fehler Nummer 3) auf die Aktionsmöglichkeiten hinweisen. Button wie „Jetzt kaufen“, „Hier anmelden“ oder „Hier mehr erfahren“ klingen abgedroschen, wirken aber wie eh und je. Beschränken Sie sich pro Unterseite aber auf eine Conversion, sonst ist Ihr Besucher von den viel zu vielen unterschiedlichen Möglichkeiten abgelenkt, überfordert und macht …, richtig, nichts!

Fazit

Sicherlich ließe sich unsere Liste mit den häufigsten Fehlern, die die Conversion einer Webseite negativ beeinflussen, noch weiter fortsetzen. Aber die zentralen Aussagen sind gemacht, und wenn Sie sich mit diesen Fehlern im Hinterkopf nun einmal Ihre Website ansehen, finden Sie bestimmt das ein oder andere Detail, an dem Sie noch ein wenig arbeiten können. Vielleicht doch noch ein paar mehr Informationen, eine FAQ, um die Fragen der Besucher noch besser zu beantworten? Oder vielleicht doch noch das ein oder andere Bild zum Produkt optimieren? Möglicherweise strukturieren Sie auch die Inhalte der Webseite neu, um übersichtlicher zu wirken und Wege zu verkürzen. Viele der Fehler sind mit einigen kleinen Handgriffen schon ausgemerzt. Es lohnt sich, denn Sie werden sehen, wie Ihre Conversion-Rate wieder steigt und steigt.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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