Was ist der Qualityrank und wie wird er bestimmt?


Ist das nun ein guter Link oder nicht? Um die Qualität eines Links interpretieren zu können, ist im Idealfall langjährige Erfahrung nötig. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Dies in eine Formel zu fassen, ist sicher ebenso unmöglich, wie jahrelange Erfahrung eines Arztes zu automatisieren.
Das wissen wir auch. Wohl ist es aber möglich, eine Maßzahl zu kreieren, die, basierend auf drei Faktoren, einen ersten Eindruck vermittelt. Auch Laien können sich so schnell ein Urteil bilden, ohne erst ein sechsstündiges SEO-Seminar zu besuchen.
Früher (und bis heute) wurde dafür praktisch ausschließlich der Pagerank von Google bemüht. Insbesondere Einsteiger ziehen diesen gerne zur Bewertung einer Seite bzw. Unterseite heran. Dabei kann ein Link von einer PR7-Seite weniger nützlich sein, wie von einer PR1-Seite. Zum Beispiel, wenn sich kaum Inhalt auf der Seite befindet, dafür aber 100 oder mehr ausgehende Links. Der Qualityrank zieht daher 3 Faktoren in die Berechnung ein, die zudem unterschiedlich gewichtet werden. Das sind der bereits genannte Pagerank, der Alexarank und die Anzahl der externen Links auf der Seite des Backlinkes.

Externe Links:

Man geht davon aus, dass mit steigender Zahl der externen Links auch die Wertigkeit des eigenen Backlinkes sinkt. Metaphorisch gesprochen, „verteilt“ sich die „Kraft“ auf mehr Ziele. Zwar gibt es keine explizite Grenze für eine maximale Zahl an Links pro Seite. Wir halten jedoch 40 Links für einen sinnvollen Grenzwert. Es werden sich für Nutzer kaum sinnvolle Anwendungen finden lassen, mit mehr Links auf einer Seite. Meist handelt es sich dann um qualitativ schlechte Webkataloge mit zig Links pro Page. Daher sinkt der Qualityrank ab einer Zahl von 40 Backlinks beschleunigt.

Alexarank:

Zugegeben, der Alexa ist kein sehr „scharfes Schwert“. Aber dennoch recht hilfreich um zu erkennen, ob die Seite a) recht neu oder b) wahrscheinlich gut/schlecht besucht ist. Ein Alexarank von unter 50.000 deutet meist auf Seiten, die recht bekannt/beliebt und daher gut besucht sind. Bei einer Seite mit einem Alexa von 5 Millionen ist dies sehr unwahrscheinlich. Uns ist zumindest noch keine begegnet. Das bedeutet wiederum, dass ein Backlink von einer Seite mit niedrigem Alexa wahrscheinlich höherwertig ist, als der von einer Seite, mit einem sehr hohen Alexa. Daher fließt der Alexarank (mit abgeschwächter Wichtung) mit in die Berechnung ein.