Website-Traffic: So steigern Sie ihn!

Ob es nun um einzelne Rankingfaktoren von Google geht oder die Interpretation von Kennzahlen: Als Betreiber eines Webauftritts wird man immer wieder mit Fachjargon konfrontiert. Und häufig taucht dabei ein Begriff auf, nämlich „Traffic“. Doch was versteht man eigentlich unter „Traffic“ und warum ist es so wichtig, dass er stattfindet? Wie kann man ihn forcieren? Wir haben genau diese Aspekte für Sie unter die Lupe genommen!

Die Bedeutung von Traffic

Eine wichtige Maßzahl für den Erfolg einer Website ist der dort ankommende Traffic, denn: Ein geringer Prozentsatz dieser Besucher wird üblicherweise zu zahlenden Kunden. Wie viel Prozent das sind, ist natürlich ganz individuell verschieden und zumeist auch von der Branche abhängig

Im Onlinemarketing spricht man davon, dass eine so genannte „Conversion“ stattfindet – wenn die Besucher des Webauftritts also eine zuvor definierte Aktion durchführen, zum Beispiel Infomaterial anfordern, einen Termin vereinbaren oder direkt online ein Produkt kaufen.

Im Umkehrschluss heißt das: Je weniger Traffic auf einer Website stattfindet, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, Umsatz zu generieren.

Da stellt sich doch die wichtige Frage: Gibt es Möglichkeiten, um Website-Traffic aktiv herbeizuführen? Und zwar ohne ein jahrelanges Onlinemarketing-Studium absolvieren zu müssen?

Unsere klare Antwort lautet: JA!

Traffic-Quellen identifizieren

Machen Sie sich im ersten Schritt bewusst, dass der ankommende Traffic aus verschiedenen Quellen stammen kann:

Quelle 1 – Suchmaschinen: Ein User googelt nach einem bestimmten Schlagwort / einer Schlagwortkette und gelangt über die Suchergebnisliste zur jeweiligen Website. Die meisten Websites verzeichnen, dass der ankommende Traffic über die weltweit beliebteste Suchmaschine, nämlich Google, ankommt – behalten Sie das im Hinterkopf.

Quelle 2 – Soziale Netzwerke: Wer hier regelmäßig interessante / spannende / unterhaltsame / einzigartige Inhalte mit Link zur Website bzw. dem eigenen Blog postet, kann hieraus entsprechenden Traffic erhalten.

Quelle 3 – Direkteingabe der URL: User geben die URL direkt ein, weil sie ihnen bekannt ist – zum Beispiel durch Werbung in sozialen Netzwerken, von Plakaten, aus Newslettern oder ähnlichem. Das ist natürlich toll, denn das bedeutet im Umkehrschluss, dass bereits ein gewisser Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe besteht.

Quelle 4 – Backlinks: Das sind Links zur eigenen Website, die in Verzeichnissen, Portalen oder Foren gesetzt wurden. Solch hochwertigen Links sind übrigens auch ein wichtiger Google-Rankingfaktor.

Natürlich gibt es noch viele weitere Quellen. Machen Sie sich eine Liste, welche Werbemaßnahmen, wie zum Beispiel Mailings und ähnliches, in der Vergangenheit bereits genutzt wurden, um Ihre Übersicht zu komplettieren.

Erst wer diese Quellen identifiziert hat kann entscheiden, an welchen „Stellschrauben“ er künftig drehen möchte, um für sich den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

Im Folgenden haben wir einige Tipps zusammengetragen, wie sich Traffic generieren lässt.

Tipp 1: Suchmaschinenoptimierung betreiben

Der erste und wichtigste Schritt zu mehr Website-Traffic besteht darin, die Suchmaschinenoptimierung voran zu treiben. Die Suchmaschine „Google“ ist die weltweit beliebteste und damit auch am häufigsten frequentierte. Es lohnt sich also, sich eingehend mit den Google-Rankingfaktoren zu beschäftigen.

Es gibt unzählige Google-Rankingfaktoren, insgesamt rund 200. Den wichtigsten sollte man unbedingt Beachtung schenken bzw. langfristig deren Umsetzung forcieren. Dazu gehört beispielsweise die mobile Optimierung der Website. Aber auch, wie schon erwähnt, die regelmäßige Erstellung von hochwertigem Content auf Basis einer qualifizierten Keyword-Analyse, das langfristige Betreiben von Backlinkaufbau, und so weiter.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und informieren Sie sich regelmäßig über neue Rankingfaktoren und Google Algorithmus-Änderungen. Informieren reicht in diesem Sinne natürlich nicht aus, es ist eine langfristige Umsetzung anzustreben!

Tipp 2: Content, content, content …

Apropos Content, den wir eben schon erwähnt haben. Dieser Aspekt verdient besondere Aufmerksamkeit.

Wer sich mit dem Thema „Suchmaschinenoptimierung“ beschäftigt, der weiß: Guter und regelmäßig erscheinender Content ist das A und O. Google honoriert es, wenn immer wieder einzigartige redaktionelle Inhalte auf einer Website erscheinen – denn Content ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren.

Eine gründliche Recherche bei zuverlässigen Quellen und ein guter Schreibstil stellen die Basis für hochwertigen Content dar. Informieren Sie Ihre User regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, aktuellen Branchenentwicklungen. Mehrwert bieten heißt die Faustregel. Kleine E-Books oder Tipps und Tricks rund um die angebotenen Dienstleistungen/Produkten, sollten unbedingt zum Standard gehören. Aber auch Gastartikel sind hervorragend dazu geeignet, die Leserschaft umfassend zu informieren und zum Wiederkommen anzuregen.

Tipp 3: Soziale Netzwerke nutzen

Soziale Netzwerke sind hervorragend dazu geeignet, diesen zuvor beschriebenen Content mit der eigenen Zielgruppe zu teilen und neue Zielgruppen zu erschließen. Liked oder teilt ein User den Beitrag, so taucht dieser auch bei dessen Freunden und Bekannte in der Chronik auf – eine hervorragende Grundlage, um die Reichweite zu steigern.

Wer noch mehr Reichweite generieren möchte, kann auf bezahlte Werbeanzeigen – zum Beispiel bei Facebook oder Google – zurückgreifen. Insbesondere Facebook bietet die Möglichkeit, die Zielgruppe nach verschiedenen demografischen Kriterien, Interessen und Standorten zu adressieren. Und das ist auch mit geringem Budget möglich, denn das legt der Werbetreibende selbst fest.

„Offen bleiben für neue Möglichkeiten“, so lautet die Devise. Soziale Netzwerke schießen wie Pilze aus dem Boden. Wichtig ist, zu eruieren in welchen Netzwerken die eigene Zielgruppe vertreten sein könnte und dann mit Konzept und Strategie „anzugreifen“.

Tipp 4: Gewinnspiele veranstalten

Apropos soziale Netzwerke: Gewinnspiele sind hervorragend dazu geeignet, die Fanbase in sozialen Netzwerken und damit auch gleichzeitig den Traffic auf der Website zu steigern.

Wichtig ist, dass das Gewinnspiel gut durchdacht und geplant ist. Bevor das eigentliche Gewinnspiel startet, sollte ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Schließlich sollen alle im Vorfeld schon möglichst „heiß“ auf den Gewinn sein und Freunden / Bekannten davon erzählen bzw. zum Mitmachen animieren. Es gilt also, das so genannte „Kampagnengut“ (also den Inhalt) und die Ansprache der Zielgruppe exakt zu definieren.

Darüber hinaus sollte der Preis natürlich den Interessen und Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen und für diese einen gewissen Anreiz darstellen und zum Mitmachen animieren.

Weiterhin müssen die geltenden Gewinnspielrichtlinien der jeweiligen Plattform, auf welcher das Gewinnspiel gestartet wird, entsprechen. So hat beispielsweise Facebook umfassende Richtlinien, an die es sich zu halten gilt – ansonsten kann eine Abschaltung des Gewinnspiels und im schlimmsten Fall sogar die Deaktivierung der Unternehmensseite drohen.

Damit ein Gewinnspiel, zum Beispiel auf Facebook, eine hohe Reichweite erlangt, kann es durchaus sinnvoll sein, den Beitrag mit einem zuvor definierten Budget zu bewerben. Natürlich sollte man bedenken, dass es immer wieder „Gewinnspielspringer“ gibt, die wahllos an jeden Preisausschreiben teilnehmen und vermutlich dann auch nicht zur langfristigen Zielgruppe des Unternehmens zählen. Ein gewisser Prozentsatz wird aber der Fanseite treu bleiben und gegebenenfalls zur zahlenden Kundschaft.

Tipp 5: Eine Marke kreieren

Alle erfolgreichen Unternehmen haben eines gemeinsam: Sie haben eine Marke kreiert. Dazu gehört unbedingt, einen Wiedererkennungsfaktor zu schaffen. Ein einprägsamer Firmenname, ein griffiger Slogan, die Definition von Farbschemata, Design- und Kommunikationsrichtlinien sind wichtige Schritte auf diesem Weg. Wer also einen Wiedererkennungswert schaffen, die Bekanntheit steigern und zu einer Marke werden möchte, sollte sich also unbedingt an diese einmal definierten Grundsätze halten – unabhängig davon, ob Werbung in Offline- und Online-Kanälen geschaltet wird.

Kennen und Vertrauen User einer Marke, steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die URL direkt eingeben und somit auf dem Webauftritt landen.

Aber auch Google honoriert Marken im Suchmaschinen-Ranking. Das „Brand“-Update gab es bereits Ende 2009 – Google erkennt also, wenn sich Suchanfragen zu Marken häufen und bevorzugt diese dann deutlich im Ranking. Dass Brands immer noch eine Sonderstellung haben, das wurde auch im vergangenen Jahr bei weiteren Algorithmus-Updates noch einmal deutlich.

Fazit

Wer einen Webauftritt betreibt, hat immer alle Hände voll zu tun. Schließlich ist es eine nicht enden wollende Arbeit, den Google-Rankingfaktoren gerecht zu werden. Das kostet natürlich nicht nur Zeit, sondern gegebenenfalls auch personelle Ressourcen für die Umsetzung, eventuell auch das Engagieren einer entsprechenden SEO- oder Onlinemarketing-Agentur.

Wer langfristig am Ball bleibt und Investitionen in diesem Bereich nicht scheut, der wird von mehr Traffic auf seiner Website profitieren. Schließlich hat Sichtbarkeit im Netz heutzutage oberste Priorität.

written by

Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
Related Posts

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.