Redesign: Google AdWords im neuen Look

„Aus alt mach neu“ könnte es heißen, denn aktuell widmet sich Google dem Redesign der beliebten Anzeigenplattform Google AdWords. Immer wieder gab es in den letzten Jahren Verbesserungsvorschläge von Kunden, die bei Google nun Gehör gefunden haben.

Kürzlich kündigte das Unternehmen an, dass das Tool bald im neuen Glanz erstrahlt, denn: Bereits seit 15 Jahren gab es kein Redesign mehr, sondern lediglich einen stetig wachsenden Funktionsumfang.

Wir haben uns vorab schon einmal informiert, welche Änderungen es gibt und wer zuerst in den Genuss kommen darf, diese zu testen.

Google AdWords: Das Redesign

Die Neugestaltung betrifft unter anderem die Optik, die dann – wie auch bereits einige andere Google-Dienste – im angesagten „Material Design“ erstrahlt. Das bedeutet konkret: Die Darstellung wird verschlankt, klar und übersichtlich, nutzt Symbolik und stellt die intuitive Bedienbarkeit in den Vordergrund.
Eine zentrale Bedienoberfläche soll unnötige Klicks sparen, ebenso die neu entstehenden Übersichtsseiten, die beispielsweise für Anzeigengruppen eingeführt werden. Wichtige Optionen, wie „Standort“ und „Geräte“, finden sich dann in der Navigationsleiste.

Darüber hinaus werden natürlich auch die vorhandenen Funktionen kritisch unter die Lupe genommen und im Sinne der „User-Experience“ überarbeitet. Schließlich haben Werbetreibende in der Vergangenheit häufig kritisch geäußert, dass die Plattform zu sehr auf die Google-Produkte ausgerichtet sei und zu wenig auf die Bedürfnisse der Kunden.

So soll es künftig für Werbekunden komfortabler sein, Kampagnen zu erstellen, diese zu optimieren und zu editieren. Auf überflüssige Darstellungen verzichtet Google dabei bewusst. Wer zum Beispiel keine Keywords einträgt, dem erscheinen die diversen Keyword-Optionen gar nicht erst zur Auswahl.

Die Erfolgskontrolle stellt einen wesentlichen Bestandteil bei der Durchführung von Werbeanzeigen dar. Auch dieser Bereich wird einer Überarbeitung unterzogen, damit die Daten immer schnell abrufbereit und wichtige Kennzahlen auf einen Blick ersichtlich sind.

Die mobile Optimierung von Websites ist für Google ja schon lange ein Thema – schließlich wurde diese im vergangenen Frühjahr auch zu einem wichtigen Rankingfaktor. Nun richtet sich auch Google AdWords künftig nach dem veränderten Nutzungsverhalten seiner Werbekunden, die zunehmend Anzeigen auch bequem von unterwegs managen wollen. So soll auch das AdWords-Tool bequem von mobilen Endgeräten aus zu bedienen sein.

Jetzt stellt sich natürlich die spannende Frage, wann Google das rundum-erneuerte AdWords ausrollt.

Rollout des neuen Google AdWords

Google arbeitet bereits mit Hochdruck an den angekündigten Veränderungen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen Beta-User – aus Unternehmen aller Branchen und Größen – das Tool auf Herz und Nieren testen dürfen.

Leider besteht keine Möglichkeit zu beeinflussen, ob das eigene Unternehmen partizipieren darf – Google wählt die Test-User selbst aus. Ende des Jahres 2017 soll das überarbeitete Tool dann allen Nutzern zur Verfügung stehen.

Wer nun neugierig geworden ist, dem bietet der offizielle Google-Blog erste Einblicke in die angestrebten Veränderungen.

Fazit

Google hat die Bedürfnisse seiner User immer Blick, das zeigt sich auch immer wieder an den Aktualisierungen, welche den Google-Algorithmus betreffen um eine hohe Qualität der Suchergebnisse zu gewährleisten.

Jetzt ist die Zeit gekommen, auch den Werbekunden noch mehr Komfort zur Verfügung zu stellen – schließlich soll das Geschäft aus den Werbeanzeigen weiter wachsen.

Kurz gesagt: Google gestaltet den gesamten Workflow intuitiver und macht wichtige Informationen leichter auffindbar. Die Umgestaltung wird aber keine Veränderungen an der bekannten Struktur oder an der generellen Durchführung von Kampagnen mit sich bringen.

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2 Responses to "Redesign: Google AdWords im neuen Look"

  1. Pascal says:

    Ich persönlich kann mich mit ADWORDS eher weniger anfreunden, wenn auch dies von GOOGLE und einigen Seos als zukünftige Einnahmequelle hochgejubelt wird. GOOGLE entwickelt sich so immer mehr zu einer „Bezahlplattform. ADWORDS ist eigentlich so gesehen ein alter Hut erinnert es mich doch sehr an eine gewöhnliche Inserateseite einer Tageszeitung. Wer mehr bezahlt bekommt die besseren Positionen und steht zuoberst.
    Wer glaubt mit wenig Geld in die Toppositionen von Google zu gelangen, wird bald mal eines Besseren belehrt. Inserieren ist das Eine. Unterhalt und Überwachung das Zweite.
    “ Das System „Pay per Click“ wird schlussendlich doch eine sehr teure Sache zieht man auch den Unterhalt und die Überwachung solcher Seiten in die Kalkulation mit ein. Seo wird zur Nebensache. Money und nicht Content is King. Was passiert wenn alle glauben auf Adword umsteigen zu müssen weil ihre Webseite sonst keine Chance hat wahrgenommen zu werden? Auch dort wird wieder eine „Hierarchie“ erstellt werde, Diesmal jedoch gegen Bezahlung. Was vorher kostenlos war kostet jetzt Geld. Man ist zudem am Angelhaken. Zuoberst bleibt nur, wer regelmässig dafür bezahlt. Und das nicht wenig wie die meisten Adwords Benutzer bald feststellen werden. Bereits bieten einige dubiose Anbieter „Flatrate“ für Adwords an. Egal wie viel das Inserat angeklickt wird. Dass sich GOOGLE von solchen „Konkurrenten “ nicht den Rahm abschöpfen lässt ist wohlleicht nachvollziehbar.. Doch hoch lebe die Adword Zukunft und den Massengklauben ans „Neue“.Wer eine starke Webseite hat, braucht keine Bezahlinserate aufzugeben.

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  2. Dieter S. says:

    Ich möchte Pascal voll inhaltlich zustimmen. Ich möchte aber sogar noch weiter gehen, was hat die Bezahlplattform „Adwords“ eigentlich noch mit Google zu tun? Lobt sich nicht Google selbst damit, dass genauestens darauf geachtet wird, dass künstlicher Linkaufbau oder künstliches Hochpuschen der eigenen Website abgestraft wird? Dieses Vorgehen ist zwar sehr löblich, immerhin bemüht sich jeder erfahrene SEO um natürlichen Linkaufbau und das ist nur fair, wird aber durch diese Arte der „bezahlten Hochstufung“ durch Google selbst in diesem Falle nicht beachtet.

    Und wenn man mit dem bezahlen aufhört, sinkt die Klickrate ins bodenlose. Also besser auf fundamentale Grundoptimierung und stätigen, natürlichen Linkaufbau setzen. Dann muss man auch nicht für Inserate bezahlen, die letztendlich nur sogenannte Erfolge vorgaukeln, die aber real keine tatsächlichen sind.

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