Mobile-SEO: Merkmale der mobilen Suche

Das mobile Internet eröffnet viele Möglichkeiten, die vor nicht allzu langer Zeit noch undenkbar gewesen wären. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen jeder Altersgruppe ein Smartphone besitzen, muss natürlich auch das Internet zu jeder Zeit und an jedem Ort nutzbar sein. Ob unterwegs E-Mails schreiben, Social Media Postings erstellen oder mal eben nach dem nächsten Restaurant suchen: Verfügbare Zeitfenster werden auf diese Weise effektiv genutzt.

So ist es nicht erstaunlich, dass sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre das Suchvolumen auf mobilen Endgeräten für Websites auf etwa 12 % angestiegen ist – bei Online-Shops fällt das Volumen mit rund 19 % nochmals höher aus.

Das bedeutet gleichzeitig auch eine Herausforderung für Unternehmen, die ihre Webauftritte an die veränderten Bedürfnisse der User anpassen müssen. Was der Begriff „Mobile SEO“ genau bedeutet und worauf man als Website-Betreiber in diesem Zusammenhang achten sollte, dazu mehr im Folgenden.

Begriffserklärung „Mobile SEO“

Der Begriff „Mobile SEO“ ist derzeit in aller Munde doch häufig ist gar nicht so genau bekannt, was eigentlich dahinter steckt.

Die Optimierung einer Website oder eines Online-Shops für mobile Suchmaschinen wird als „Mobile SEO“ bezeichnet. Das Ziel besteht darin, den eigenen Auftritt im Internet in den mobilen Suchergebnissen möglichst weit vorne zu platzieren. Genau wie beim „klassischen“ SEO, spielen dabei die gängigen Ranking-Faktoren, wie unter anderem Content, Linkbuilding und die verwendete Technik eine wesentliche Rolle.

User-Verhalten im Rahmen der mobilen Suche

Zunächst muss man verstehen, welche Erwartungshaltung die User in Bezug auf die mobile Suche haben. Studien haben herausgefunden: Über mobile Endgeräte werden häufiger lokal orientierte Suchanfragen gestellt, als das über PC oder Laptop der Fall ist.
Hinter solchen Suchanfragen mit lokaler Ausrichtung verbirgt sich die Erwartung des Users, direkt die relevanten Unternehmensinformationen zu erhalten – spricht das Portfolio des Unternehmens, die Adresse, die Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Wird diese Erwartungshaltung erfüllt, ohne dass eine zeitaufwändige Suche notwendig wird, ist der User zufrieden und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er die jeweilige Lokalität aufsucht. Um sich als Unternehmen in den lokalen Suchergebnissen zu positionieren, gilt es eine Strategie hinsichtlich des „Local SEO“ zu ergreifen, wie wir bereits in einem unserer vorigen Blogartikel berichtet haben.

Darstellung der Suchergebnisse auf mobilen Endgeräten

Neben dem Suchverhalten der User, spielt auch die Darstellung der Suchergebnisse in der mobilen Version eine wesentliche Rolle, denn diese werden hier in aggregierter Form dargestellt. Statt einer linken und rechten Spalte gibt es lediglich eine Spalte. Die Informationen, beispielsweise Auszüge aus Google-Maps, die der rechten Spalte zugehörig sind, rutschen nun unter die jeweiligen Links. Die einzelnen Links werden in einer Linkliste angelegt. Mit einem Klick auf den jeweiligen Link öffnet sich automatisch eine dazugehörige Unterseite, auf welcher relevante Informationen, wie der Unternehmensname, der entsprechende Google Maps Eintrag, die Adresse, die Telefonnummer, Öffnungszeiten und die Website angezeigt werden.

Organische Suchergebnisse werden durch Widgets, wie zum Beispiel wenn man nach dem Wetter googlet, und den Google Knowledge-Graph verdrängt und zuerst angezeigt. Der Google Knowledge Graph liefert zusätzliche Quellen zu Suchanfragen, die sich beispielsweise auf einen bestimmten Autor oder Film beziehen. Auf diese Weise kann der User direkt tiefergehend in seine Recherche einsteigen. In der Desktop-Version wird der Knowledge Graph in der rechten Spalte angezeigt.

Fazit

Weil auf mobilen Endgeräten das Display und damit auch der sichtbare Bereich wesentlich kleiner sind, nehmen die auf den ersten Rängen rangierenden Suchmaschinen-Ergebnisse eine noch wichtigere Bedeutung ein, als in der Desktop-Suche. Websites, die sich hier auf den ersten Positionen befinden, profitieren von einer höheren Klick-Rate und damit auch von einer höheren Conversion-Rate. Fakt ist: Als Website-Betreiber muss die Marketing-Strategie kanalübergreifend wirksam sein. Mit welchen Maßnahmen Website-Betreiber gezielt auf das mobile Suchverhalten reagieren können, dazu mehr in unserem nächsten Blogartikel.

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