Grundlagen der OnPage-Optimierung, Teil 2: Meta-Robots-Tag

Wer mit seiner Seite möglichst weit vorne in den Google-Suchergebnissen ranken möchte, muss sich aktiv mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen. Zugegeben, das erfordert Zeit und auch einen langen Atem, dank regelmäßiger Google-Algorithmus-Updates.

Die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung bildet die OnPage-Optimierung, bei der die Website an sich optimiert wird. Das wird häufig von Website-Betreibern vernachlässigt, bildet aber die Basis für alle weiteren SEO-relevanten Maßnahmen.

In Teil 2 unserer Blogartikel-Serie „Grundlagen der OnPage-Optimierung“, geht es um den Meta-Robots-Tag – nur einer von vielen Aspekten, denen im OnPage-Bereich Beachtung geschenkt werden sollte.

Meta-Robots-Tag

Der Meta-Robots-Tag wird im Head eines HTML-Dokuments gesetzt. Damit kann man als Website-Betreiber beispielsweise gezielt steuern, welche Unterseiten vom Google-Bot ausgelesen werden sollen. Der Tag erhält die entsprechenden Informationen zum Check und zur Indexierung einer Internetseite. Wird er nicht gesetzt, so crawlt Google alle Unterseiten und folgt allen Links auf der Website. Das kann durchaus sinnvoll sein, beispielsweise weil man sich bewusst dafür entscheidet, dass Google alle Seiten in den Suchindex aufnehmen und allen auf der Seite befindlichen Links gefolgt werden soll.

Wer den Google-Bot gezielt steuern möchte, kann bestimmte Tags im Head des HTML-Dokuments einsetzen, die wir im Folgenden erläutern:
Wird der Follow-Tag gesetzt, folgt der Bot allen auf der Website befindlichen Links. Beim Setzen des Nofollow-Tags ist es umgekehrt und der Bot klammert diese Links gezielt aus. Das ist vor allem bei Links sinnvoll, die dem User keinen Mehrwert bieten – so sollten beispielsweise die Links zum Impressum, Haftungsausschluss, Disclaimer und zu verwendeten Bildquellen immer auf Nofollow gesetzt werden. Der Tag „None“ bewirkt dasselbe.

Die Meta-Robots-Tags „Index“ und „Noindex“ sorgen dafür, dass die Seite entweder indexiert oder nicht indexiert wird. Mit dem „Noimageindex“ wird festgelegt, dass eine Seite nicht als verweisende Seite für ein Bild, welches in den Google Suchmaschinenergebnissen auftaucht, angezeigt wird.
Der NoSnippet-Tag verhindert, dass bei der Vorschau der Suchmaschinenergebnisse ein Snippet-Text gezeigt wird. Mit „NOODP“ wird festgelegt, dass die Beschreibung von ODP und DMOZ nicht dargestellt wird. Mit „NoArchive“ wird der Google-Bot dazu angehalten, dass eine Website, die im Cache gespeichert ist, nicht über einen Link in den Suchmaschinenergebnissen gefunden werden kann.

Weitere Meta-Tags

Natürlich existieren nicht nur die in diesem und unserem vorigen Beitrag erwähnten Title-, Descriptions- und Robots-Tags, sondern viele weitere, die von den Suchmaschinen ausgelesen werden können. Festzuhalten ist jedoch, dass genau diese drei Tags den größten Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking haben.

Weitere existierende Meta-Tags spielen oft ein untergeordnete Rolle oder bringen gar keine Verbesserungen im Hinblick auf das Ranking. Entgegen der Meinung vieler, spielt auch das Meta-Keyword-Tag keine Rolle mehr.

Meta-Tags ändern

Häufig ist es so, dass bei der Entstehung einer Website das Hauptaugenmerk nicht auf der Suchmaschinenoptimierung liegt. Dabei sollten bereits vor Beginn eine umfassende Keyword-Analyse durchgeführt, der Content und natürlich auch die Meta-Tags dementsprechend ausgerichtet werden, um die Grundlage für ein gutes Ranking zu legen.

Natürlich ist es auch im Nachhinein möglich, die Meta-Tags einer Website zu ändern. Alles was hierzu notwendig ist, ist ein Zugang zum FTP-Server. Hier kann die Meta-Information direkt im Editor abgeändert werden, anschließend wird das Dokument erneut hochgeladen.

Nützliche Plugins, wie beispielsweise das WordPress Yoast SEO Plugin, ermöglichen es, direkt beim Erstellen einer Seite teilweise die notwendigen Informationen ganz unkompliziert in ein entsprechendes Formular einzutragen, ohne dass am Quellcode hantiert werden muss. Das gilt zwar nicht für den Meta-Robots-Tag, dafür aber für den Title-Tag, die Meta-Description, etc.

Fazit

Mit dem Thema „Suchmaschinenoptimierung“ sollte man sich als Betreiber einer Website bereits vor deren Erstellung intensiv auseinandersetzen. Zwar können im Nachhinein Korrekturen an der OnPage-Struktur jederzeit vorgenommen werden, doch dann geht wertvolle Zeit verloren, in welcher die Seite bereits im Suchmaschinen-Ranking weiter hätte aufsteigen können.

Im dritten und letzten Teil unserer Artikel-Serie werden wir uns dem Thema „Rich Snippets“ annehmen. Bis dahin: Viel Erfolg beim Optimieren!

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)

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