Google-Rankingfaktoren: Wie funktioniert die Suchmaschine Google? Teil 1

Inhaber einer top-modernen Website oder eines durchgestylten Blogs zu sein, das reicht heutzutage nicht mehr aus, um sich optimal in den Suchmaschinen-Ergebnissen zu positionieren. Und ein Internet-Auftritt ist wiederum erst dann erfolgreich, wenn dieser gut gefunden wird. Im Umkehrschluss heißt das: Eine Internetseite muss für die Suchmaschine optimiert sein und da Google die Nummer 1 unter den Suchmaschinen ist, müssen die Google-Rankingfaktoren dabei unbedingt Berücksichtigung finden.

Bevor wir uns dem Thema „Rankingfaktoren“ widmen, sehen wir uns an, wie die Suchmaschine Google überhaupt funktioniert. Denn nur wer sich mit den grundlegenden Mechanismen auskennt, kann auch langfristig mit einer SEO-Strategie erfolgreich sein.

Funktionsweise der Suchmaschine Google

Bei einer Suchanfrage wird nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, das gesamte WWW durchsucht, sondern nur der Webindex von Google, mit dem ein großer Teil des Internets erfasst wird. Um Websites zu indexieren, durchsucht der Google-Bot jeden Tag zig-Milliarden Websites auf neue und aktuelle Inhalte, um sie zum Google-Index hinzu zu fügen. Der Fachbegriff hierfür lautet „Crawling“.

Dabei ruft der Bot, der übrigens auch als „Webcrawler“ oder „Spider“ bezeichnet wird, zuerst einzelne Internetseiten ab und folgt dann schließlich den dort befindlichen Links, die wiederum auf weitere Seiten zeigen – das sind Millionen von Websites, die sich auf zig-tausenden Servern befinden.

Ein Beispiel:
Ein User will herausfinden, wie alt Manuel Neuer ist. Deshalb gibt er in die Google-Suche die Begriffe „Manuel Neuer“ und „Alter“ ein. Daraufhin wird der Google-Index nach Internetseiten durchsucht, in denen diese Begrifflichkeiten vorkommen. Jetzt möchte sich der User natürlich nicht durch unzählige Websites klicken, um die von ihm gewünschten Informationen zu Manuel Neuer zu finden. Und genau dann kommt das ins Spiel, was uns als „Google-Ranking“ bekannt ist: Google sortiert die Ergebnisse nach ihrer Relevanz.

Jetzt stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie Google erkennt, welche Seiten relevant sind – und genau an diesem Punkt kommen die rund 200 Ranking-Faktoren ins Spiel. Hierzu zählt, um nur mal einige Beispiele zu nennen, wie qualitativ hochwertig der Website-Content ist, ob der gewählte Suchbegriff im Title, in den Zwischenüberschriften der Texte vorkommt und so weiter. Aus diesen vielen Faktoren berechnet Google, wie relevant die jeweilige Seite für den eingegebenen Begriff des Users ist und zeigt die Suchergebnisse dann entsprechend im Ranking an – und das alles innerhalb einer Rekordzeit von rund 0,5 Sekunden.

Weitere Informationen zum Thema „Google-Suche“ finden Sie hier.

Die Google-Suchergebnisse

In den Google Suchergebnissen werden dann verschiedene Informationen angezeigt, zum Beispiel der Titel der Website angezeigt, die URL sowie ein Text-Schnipsel, der prägnant zusammenfasst, welche Inhalte den User auf der Website erwarten.

Übrigens: Website-Betreiber haben die Möglichkeit, die Suchergebnisse für ihre Website mit weiteren Informationen anzureichern, den so genannten Rich Snippets – über diese haben wir bereits in einem unserer vorigen Blogartikel berichtet.

Auch zum Suchbegriff thematisch passende Werbeanzeigen werden am oberen und rechten Rand der Suchergebnisse angezeigt. User bekommen also nur die Anzeigen gezeigt, die für sie tatsächlich relevant sein könnten – auch dabei spielt die Relevanz also eine große Bedeutung.

Um die Qualität der Suchergebnisse stetig zu verbessern, führt Google regelmäßig Algorithmus-Updates durch. So werden etwa zwei Mal täglich kleinere Updates gefahren, die jedoch nur kaum bis gar nicht spürbare Auswirkungen haben – ganz im Gegensatz zu den „großen“ Updates, wie Penguin, Panda, Hummingbird, das kürzliche Phantom-Update oder die Einführung des Mobile-Friendly-Algorithmus am 21. April diesen Jahres.

Unterteilung der SEO-Maßnahmen

Die Maßnahmen, die man im Zuge der Suchmaschinenoptimierung langfristig betreiben kann und auch sollte, werden in zwei Kategorien unterschieden: Den so genannten OnPage- und OffPage-Maßnahmen.

Die OnPage-Optimierung bezieht sich dabei auf alle Faktoren, die auf einer Website selbst optimiert werden können. Hierzu zählt zum Beispiel der Content in Form von Website-Texten oder Blogartikeln. Aber auch internen Verlinkungen und die Seitenstruktur gehören, unter anderem, zu den OnPage-Maßnahmen. Diese bilden die wichtige Grundlage für alle weiteren Maßnahmen.

Unser Tipp: Um dem Google-Bot die Indexierung der eigenen Inhalte zu erleichtern, ist unbedingt auf eine gute OnPage-Optimierung zu achten – dazu gehören vor allem eine solide Seitenstruktur sowie interne Verlinkungen.

„OffPage“ sind dann im Umkehrschluss alle Maßnahmen, die man außerhalb der eigenen Website bzw. dem eigenen Blog ergreift – zum Beispiel, im Rahmen des langfristigen Backlinkaufbaus.

Fazit: Langfristig aktiv werden

Eine langfristige SEO-Strategie ist in der heutigen Zeit ein Muss, um die Auffindbarkeit der eigenen Seite und damit auch die Positionierung im Web zu gewährleisten. Schließlich schaut kaum ein User auf die Ergebnisseiten 3 oder 4, wenn die für ihn relevantesten Ergebnisse direkt auf der ersten Seite der Suchmaschinen-Ergebnisse erscheinen – und das bedeutet für die Seiten auf den hinteren Rängen deutliche Traffic-Einbußen.

In unserem nächsten Blogartikel dreht sich alles um die Google-Rankingfakoren.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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3 Responses to "Google-Rankingfaktoren: Wie funktioniert die Suchmaschine Google? Teil 1"

  1. D. Zwarg says:

    Weil immer wieder die Frage unter SEOs herrscht, wann ein Backlink gut und wann ein Backlink schlecht ist gibt es eigentlich eine ganz einfache und logische Methode. Der Link ist dann wertvoll, wenn er einen Mehrwert für den Leser bringt. Dabei ist es völlig egal, ob der Link im Footer platziert ist, von einer themenrelevanten Seite kommt oder nicht. Sobald der Leser den Link klickt, verfolgt und auf der Zielseite verweilt und nicht direkt wieder wegklickt, merkt Google dass der Link nützlich ist und wird diesen dementsprechend bewerten. Auch die letzte Ranking-Studie von Moz hat gezeigt, dass Backlinks immer noch zu den wichtigsten Rankingfaktoren bei Google gehören und das sollte sich daher jeder SEO zu Nutze machen.

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  2. Ilhan Durmus says:

    Hallo!
    Danke für diesen Artikel, das Thema SEO ist wirklich eine Wissenschaft für sich — hier findet man wirklich einen sehr guten Artikel!

    Grüße

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  3. kurt kölbach says:

    vielen dank für den interessanten artikel! das thema SEO interessiert mich auch sehr und ich bemühe mich alles zu verstehen. täglich werde ich von vermeintlichen fachleuten angerufen, die mir alle versprechen meinen google eintrag auf platz eins zu bringen. kontrolliere ich dann aber deren internet ranking muß ich fast immer feststellen, das sie sich selber meist noch nicht einmal auf die erste googleseite bringen können!

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