4 Tipps: So erkennen Sie eine gute SEO-Agentur

Agenturen, die sich dem Thema „Suchmaschinenoptimierung“ (SEO) widmen, gibt es wie Sand am Meer – sie schießen bereits seit einigen Jahren quasi wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder, schließlich hat die Mehrheit aller Unternehmen erkannt, wie wichtig es für den Unternehmenserfolg ist, von der Zielgruppe im Netz gefunden zu werden.

Doch wo viel Licht fällt, gibt es bekanntlich auch Schatten: „SEO-Agentur“ oder „SEO-Berater“ sind keine geschützten Berufsbezeichnungen, weshalb es manchmal schwerfällt, „schwarze Schafe“ am Markt zu erkennen.

Wem selbst das notwendige Knowhow oder die personellen Ressourcen fehlen, um das eigene Ranking in den Google-Suchergebnissen positiv zu beeinflussen, kommt um professionelle Unterstützung jedoch nicht umhin. Umso wichtiger ist es dann, einen Dienstleister zu finden, auf den man sich verlassen kann. Damit Sie bei den zahlreichen Angeboten am Markt den Überblick nicht verlieren, geben wir Ihnen heute ein paar Tipps an die Hand, woran man einen guten SEO-Anbieter erkennt.

SEO Agentur

Tipp 1: Durchführung einer strukturierten Anfangsanalyse

Eine fundierte Analyse ist vor Start der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und dem SEO-Berater von entscheidender Bedeutung.

Zu dieser strukturierten Anfangsanalyse gehört, das Unternehmen generell darüber aufzuklären, wie das Thema „Suchmaschinenoptimierung“ überhaupt funktioniert, also welche Google-Rankingfaktoren es grundlegend gibt, die Unterscheidung zwischen OnPage– und OffPage-Optimierung, welche Retargeting-Möglichkeiten gibt es, etc.

Anschließend wird eine bereits vorhandene Website analysiert – ebenso die vergangenen Aktivitäten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Daraufhin ist eine Keyword-Analyse für die Schlagworte durchzuführen, mit denen das Unternehmen künftig ranken möchte. An dieser Stelle besteht die Aufgabe des Dienstleisters auch darin, alternative Keyword-Vorschläge zu unterbreiten, die zielführender sein könnten. Dahinter steckt das Ziel möglichst die Keywords zu eruieren, die wenig Wettbewerb aber gleichzeitig ein hohes Suchvolumen aufweisen. Wahllos die Keywords hinzunehmen und zu verwenden, die der Kunde vorgibt, das zeugt also nicht von Fachwissen und Kompetenz.

Neben einer ausführlichen Keyword-Analyse sollte auch eine Zielgruppenanalyse erfolgen. Schließlich ist es wichtig, sich in die Interessen, Bedürfnisse und das Nutzerverhalten der Zielgruppe hinein zu versetzen, um die Suchmaschinenoptimierung konsequent hieran ausrichten zu können. Das fängt schon bei der Struktur und dem Design der Website an und geht – natürlich neben vielen weiteren Aspekten – bis hin zur Wahl der redaktionellen Inhalte.

Eine seriöse Agentur nimmt sich für ein erstes Beratungsgespräch ausreichend Zeit und führt die erste umfassende Analyse durch. Diese umfangreiche und unbedingt notwendige Analyse kostet Zeit und wird selbstverständlich vergütet.

Anschließend gilt es, in Absprache mit dem Kunden, einen sinnvollen und langfristigen Maßnahmenplan zu erstellen.

Tipp 2: Kein Erfolgsversprechen geben

Unternehmen haben oftmals ganz spezielle Vorstellungen, mit welchem Keyword sie gerne in Top-Positionen der Google-Suchergebnisse ranken möchten – schließlich wissen sie oftmals nicht, von welcher Vielzahl an Faktoren das Ranking tatsächlich abhängt. Dann besteht die Aufgabe der Agentur oder des Beraters darin, genau diese Faktoren (Wettbewerb, Suchvolumen, etc.) eingehend zu erläutern und den Kunden auf den „Boden der Tatsachen“ zurück zu holen.

Wer also auf einen SEO-Berater trifft, der hervorragende Rankings für bestimmte Keywords verspricht, bei dem sollten die Alarmglocken klingeln. Ebenso, wenn ein vom Ranking abhängiges Honorar vereinbart wird – denn welcher seriöse Dienstleister würde sein Gehalt schon an solch eine „Wette“ koppeln. Augen auf, hier muss also ein Haken sein …

Tipp 3: Kein Fokus auf eine einzige Maßnahme

Das Thema „Suchmaschinenoptimierung“ beschränkt sich niemals nur auf eine einzige Maßnahme – und die Umsetzung ist schon gar nicht kurzfristiger Natur.

Vielmehr gilt SEO als ein komplexes Zusammenspiel aus OnPage- und OffPage-Faktoren, die langfristig umzusetzen sind – und zwar immer auch vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Zielgruppe, die adressiert werden soll.

Verspricht jemand also das „Blaue vom Himmel“ herunter, zum Beispiel mit nur einer einzigen temporären Maßnahme einen ganz entscheidenden Schritt im Ranking nach vorne zu machen, heißt es: Argwöhnisch werden!

In der Vergangenheit hat man schon des Öfteren gehört, wie unseriöse Berater durch den Kauf von „Linkpaketen“ auf sich aufmerksam machen. Link-Kauf stellt eine künstliche Form des Linkbuildings dar – dabei funktioniert der Backlinkaufbau nicht organisch (wie von Google gewünscht), sondern es werden gezielt und in großen Mengen Backlinks (= Links mit Rückverweisen zur eigenen Website) eingekauft. Dahinter steckt das Ziel, die Linkpopulariät mit Hilfe finanzieller Mittel schnell zu erhöhen.

Doch falsch gedacht, eine solche Aktion zieht eine Google-Abstrafung nach sich und wirkt sich in keiner Art und Weise zielführend aus. Trotzdem gibt es immer noch zahlreiche Agenturen, die den Link-Kauf als das „einzig wahre Wundermittel“ anpreisen und dies als einzig wirksame SEO-Maßnahme verkaufen.

Ein guter Dienstleister nimmt Abstand von derartig dubiosen Methoden und weigert sich – auch auf Anfrage des Kunden – diese in die Tat umzusetzen. Im Gegenteil, er stellt einen individuellen Maßnahmenplan auf – „künstliche“ und dubiose Maßnahmen sind hierauf nicht zu finden.

Tipp 4: Transparente Vorgehensweise und Erfolgskontrolle

Ein seriöser Berater legt selbst Wert darauf, die von ihm durchgeführten Optimierungsmaßnahmen offenzulegen und in regelmäßigen Abständen – wie vereinbart, zum Beispiel quartalsweise – Berichte zur Erfolgskontrolle anfertigen, um den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen zu belegen. Sollte im Zeitablauf eine Strategieänderung bzw. -anpassung notwendig sein, kann die Agentur das aufgrund der dargelegten Kennzahlen fundiert begründen und eine entsprechend angepasste „Taktik“ vorschlagen. Aber auch ohne Grund sollte der Kunde zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit haben, die umgesetzten Maßnahmen jederzeit einzusehen.

Agenturen finden

Das kostenlose Portal „seojobboerse.de“ hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten Agenturen. Einfach die Inserate-Datenbasis durchforsten oder selbst nach entsprechenden Dienstleistern annoncieren.

Fazit

Wählt der Dienstleister die falsche Herangehensweise an das Thema „Suchmaschinenoptimierung, kann das natürlich auch negative Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall eine Abstrafung nach sich ziehen. „SEO“ erfordert also fundierte Kenntnisse.

Wer eine kompetente Agentur beschäftigen möchte, der muss sich natürlich auch im Klaren sein: Suchmaschinenoptimierung gilt als eine aufwändige Disziplin, die sich nicht mal schnell nebenbei zu „Billigpreisen“ umsetzen lässt.

Bild: © Rawpixel.com – Fotolia.com

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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2 Responses to "4 Tipps: So erkennen Sie eine gute SEO-Agentur"

  1. Nina says:

    Eine gute Seo Agentur findet man auch über Google. Die Suchergebnisse die als erstes erscheinen, vermarkten sich am besten. Das gleiche werden diese mit Ihrer Firma machen, sodass Sie schneller und besser gefunden werden.

    Antworten

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