4 Tipps für die Selbständigkeit als SEO-Berater

Sie haben das neue Jahr voller Elan begonnen und beschlossen, als selbständiger Berater zum Thema „Suchmaschinenoptimierung“ (SEO) durchzustarten? Dann gratulieren wir Ihnen ganz herzlich zu diesem Schritt. Selbständig zu sein, das hat viele Vorteile – hält aber natürlich auch einige Herausforderungen bereit. Deshalb möchten wir Ihnen heute nützliche „Starter-Tipps“ an die Hand geben.

Tipp 1: Die Kunden(-bedürfnisse) kennen

Wer Kunden an Land ziehen möchte, muss deren Interessen und Bedürfnisse genau kennen. Klingt trivial, ist es aber nicht. Schon bevor der Schritt in die Selbständigkeit erfolgt, sollte also eine Definition der Zielgruppe erfolgen.

Eine Zielgruppe ist ein Kreis von effektiven oder potenziellen Verbrauchern, auf welche die eigenen Marketingaktivitäten abzielen, da für diesen Personenkreis die angebotenen Dienstleistungen von Interesse sein könnten. Die Eingrenzung der Zielgruppe dient dazu, Streuverluste zu minimieren – denn auf diese Weise kann das Marketing genau auf diese Adressaten abgestimmt werden.

Zur Definition der Zielgruppe dienen soziodemografische Kriterien, wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Beruf und Wohnsituation. Natürlich lassen sich beliebig viele weitere Merkmale heranziehen – beispielsweise psychologische (Einstellungen, Empfindungen, Begeisterungsfähigkeit etc.), verhaltensorientierte (Kaufgewohnheiten) oder geographische (Bundesland, Stadt, Ortsteil, etc.).

Dazu gehört auch, die gängigen „SEO-Ressentiments“ (= „Vorbehalte“) von Kunden zu kennen, um auf kritische Fragen vorbereitet zu sein und im Gespräch adäquat reagieren zu können.

Schließlich kursieren in der Szene hartnäckige SEO-Mythen, die Kunden gerne glauben und die fachmännisch entkräftet werden müssen – darüber haben wir bereits in einem unserer vorigen Blogartikel ausführlich berichtet. Fühlen sich Kunden gut beraten und fachkompetent betreut, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Auftrag erteilt wird.

Tipp 2: Immer „up to date” sein

Sie haben den Schritt in die Selbständigkeit gewagt – das heißt: Ihre Fachkompetenz im Bereich „SEO“ ist hervorragend. Das reicht auf Dauer in der schnelllebigen SEO-Branche jedoch nicht aus. Ständig gibt es Änderungen, was den Google-Algorithmus angeht, Rankingfaktoren kommen hinzu oder verschwinden, und so weiter. Wer seine Kunden bestmöglich beraten möchte, muss selbst immer auf dem neuesten Kenntnisstand sein.

Die Weiterbildung gehört also zum „täglich Brot“ – sei es über Fachzeitschriften, das Lesen von Blogartikeln, der Korrespondenz mit anderen SEO-Experten, Fortbildungen über E-Learning Angebote, oder ähnliches.

Tipp 3: Die eigene Auffindbarkeit

Geht ein Kunde auf die Suche nach einem kompetenten SEO-Berater, wird er als erste Anlaufstelle das Internet nutzen. Schließlich ist zu erwarten, dass ein SEO-Berater einen durchgestylten und gut optimierten Webauftritt sein eigen nennt, der in den Suchmaschinenergebnissen weit vorne auftaucht.
Wie Sie sicher wissen: Suchmaschinenoptimierung ist immer ein langfristiger Prozess und funktioniert nicht von heute auf morgen. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die eigene Website – wenn man gerade erst in die Selbständigkeit gestartet ist – natürlich noch nicht auf den vorderen Plätzen der Suchmaschinenergebnisse zu finden ist.

Ein Grund mehr also, vorerst woanders auf das eigene Dienstleistungsportfolio aufmerksam zu machen, während gleichzeitig die eigene Suchmaschinenoptimierung vorangetrieben wird.

Das funktioniert zum Beispiel sehr gut über soziale Netzwerke. Für die berufsbezogene Kommunikation bieten sich „XING“ und „LinkedIn“ an, aber auch Facebook, Google+ und Twitter können – je nach gewählter Strategie – passende Kanäle sein, um sich als Experte zu positionieren, ebenso ein eigener Blog.

Unser Tipp: Bei Facebook lassen sich bezahlte Werbeanzeigen schalten, welche die Reichweite enorm erhöhen und gleichzeitig Streuverluste minimieren, da die zu adressierende Zielgruppe genau definiert werden kann.

Aber auch Freelancer-Portale, wie www.seojobboerse.de, in denen Aufträge ausgeschrieben werden, bieten sich für die Akquise an.

Besteht eventuell die Möglichkeit, Kurse und Workshops zu halten oder auf Veranstaltungen oder an Hochschulen als SEO-Experte zu referieren? Das sind tolle Chancen zur Positionierung und zur Erhöhung der eigenen Bekanntheit!

Tipp 4: Networking

„Networking“ ist quasi das Zauberwort der Selbständigkeit. Wer viele potenzielle Kunden kennt, dabei authentisch und sympathisch ist, der wird auch gerne weiterempfohlen.

Häufig ist die erste Frage, wenn man sich auf Messen oder Veranstaltungen bekannt macht: „Was tun Sie eigentlich beruflich?“ Wichtig ist nun, die Menschen auf das aufmerksam zu machen, was man zu bieten hat – und sie dabei möglichst neugierig zu machen.

Die spontane Antwort „Ich bin ein SEO-Berater“, entspricht zwar der Wahrheit, bleibt beim ersten Händeschütteln vermutlich nur wenigen im Gedächtnis.

Besser ist es, eine Art „Ear-Catcher“ zu formulieren, zum Beispiel: „Ich helfe meinen Kunden dabei, im Internet gefunden zu werden“. Garantiert wird jeder nachfragen, wie Sie das anstellen. Jetzt ist es an Ihnen, genau das innerhalb von maximal 60 Sekunden prägnant zusammen zu fassen. Das sorgt garantiert für einen positiven Eindruck – eine tolle Grundlage für neue Aufträge.

Fazit

Fakt ist: Als Selbständiger trifft der Spruch „Zeit ist Geld“ zu einhundert Prozent zu. Umso wichtiger ist es, dass zur Verfügung stehende Zeitfenster effektiv genutzt werden – zum Beispiel, um SEO-technisch immer auf dem Laufenden zu bleiben, Ihre Kunden bestmöglich zu beraten und durch sehr gute Arbeit zufrieden zu stellen. Zufriedene Kunden sind das wichtigste Marketing-Instrument und quasi ein Garant für Folgeaufträge und Weitempfehlungen – daneben ist eine ganzheitliche und langfristige Marketingstrategie wichtig, die sowohl strategisch sinnvolle Online- als auch Offline-Maßnahmen umfasst.

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Mitgründer von Backlinktest.com - DEM Backlinkchecker :-)
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